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Hessen Pride verteidigt Titel mit 29:8 gegen Berlin
veröffentlicht am 22.Okt.2002 @ 15:11:30 von MEB

Jugendländerturnier Mit dem Vorrunden-Sieg am Samstag legte die Hessen-Auswahl den Grundstein zur erfolgreichen Titelverteidigung. In der zweiten Gruppe konnten sich die Berliner erfolgreich gegen das favorisierte Team aus Nordrhein-Westfalen durchsetzen und standen damit ebenfalls im Finale. Im kleinen Finale traf die Hamburger Auswahl HamJam auf das Team aus Bayern und lieferte sich ein spannendes Spiel, das am Ende mit 15:14 glücklich für HamJam endete.
Foto: MVP Danny Washington (Hessen)

Hessens Auftaktsieg gegen Hamburg

Schwerer Beginn für Hessen Pride. Gleich im ersten Spiel ging es für die hessische Jugendauswahl um alles. Mit Hamburg stand einer der heißesten Konkurrenten im Kampf um den Finaleinzug auf dem Spielplan. Eigentlich sollte Hessen Pride ja das Auftaktspiel gegen Niedersachsen bestreiten. Kurz bevor das Team mit dem Bus am Sportplatz Askanierring eintraf, kam der Telefonanruf: "Der Platz ist aufgrund der Witterungsverhältnisse gesperrt". Der Ausweichplatz lag in Berlin-Marzahn am anderen Ende der Stadt. Nach einem Umweg über das Hotel, um die Schuhe für den Kunstrasen ins Gepäck aufzunehmen, kam das Team Hessen am Ziel an. Schon bei der Anreise nach Berlin hatte es aufgrund von Staus immer wieder Verzögerungen gegeben.

Das Spiel gegen Niedersachsen wurde an das Ende der Vorrunde verschoben. Der neue Auftaktgegner hieß Hamburg. Diese konnten sich gegen die Jugendauswahl Ba-Wü bereits "warmspielen". Nach einem 26:6 Erfolg gingen die Hansestädter in die entscheidende Partie gegen Hessen. Beide Teams hatten auf dem nassen Kunstrasen große Probleme sich auf den Beinen zu halten. Bereits im ersten Spielzug verlor Danny Washington den Ball an der eigenen 30 Yard-Linie. Dadurch kam Hamburg in sehr guter Feldposition an den Ball. Aber mit der hessischen Verteidigung hatten sie eine echte Wand vor sich. Ohne größeren Raumgewinn abzugeben holte sie den Ball für das eigene Team zurück. Am Ende standen drei eroberte Turnovers, davon zwei eroberte Fumbles durch Linebacker Daniel Schmidt und eine Interception von Dominik Duchardt, in der Statistik. So langsam wie das ganze Turnier für die Hessen in Gang kam, fing auch der Angriff der Hessen an. Aber Stück für Stück lief es besser und am Ende passte Quarterback Daniel Schreiber (Foto) über die Mitte auf Wide Receiver Robin Bräuer, der den Ball 51 Yards bis in die Endzone trug. Die zwei Punkte für die anschließende Conversion erlief Danny Washington. Die anschließenden Angriffe der Hamburger wurden im Kern erstickt. Auf dem nur langsam trocknenden Platz hielt die Verteidigung der Hessen den Gegner auf nur 7 Offense-Yards bei 24 Versuchen im ganzen Spiel.

Zweites Spiel der Hessen - der Angriff läuft

Im zweiten Spiel des Jugendländerturniers kommt Hessen Pride gegen Baden-Württemberg in Fahrt. Der Kunstrasen war etwas abgetrocknet. Das kam der Offense um Quarterback Daniel Schreiber sehr entgegen. In der ersten Halbzeit begannen die Hessen sehr druckvoll. Der Gegner aus Baden- Württemberg hatte in seinem ersten Spiel gegen Hamburg den Start völlig verschlafen. Im Laufe des Spieles hatten sie sich gesteigert, so dass die Hessen sehr konzentriert und gewarnt ins Spiel gingen. Mit einem 29 Yard-Lauf brachte Patrik Herrmann in der 1. Halbzeit die ersten Punkte aufs Scoreboard. Den zweiten Touchdown erzielte Danny Washington nach einem Pass über 33 Yards von Daniel Schreiber. Diesmal klappte auch der Extrapunkt von Robin Bräuer und Hessen führte 13:0 zur Pause.

Im Laufe des Spiels brachten die beiden Quarterbacks Pässe an sechs verschiedene Receiver an. Auch beim Laufspiel wurde viel variiert und sechs verschiedene Spieler durften den Ball tragen. Am Ende schaffte der Angriff 185 Yards Raumgewinn, für Hessen die Bestmarke am ersten Tag. Selbst ein Hagelschauer konnte die Hessen in der zweiten Halbzeit nicht stoppen. Die Verteidigung der Hessen stand gewohnt sicher. Auch wenn man keinen Turnover erzwingen konnte, so standen für Baden-Württemberg am Ende nur 24 Yards Raumgewinn zu Buche. Dreimal wurde der gegnerische Quarterback zu Boden gebracht und unter dem hohen Druck konnte er nur zwei Pässe anbringen.

Hessen Pride zum Dritten - kein Ausrutscher

Das letzte Spiel der Vorrunde war die nach hinten verlegte Begegnung gegen Niedersachsen. Nach der hohen Niederlage Niedersachsens gegen Hamburg hatte das Team alle Chancen auf die Finalteilnahme schon verspielt. Mit einem Punktgewinn hätten sie allerdings Hessen Pride am Finaleinzug hindern können. Außerdem wollten die Niedersachsen zeigen, dass sie sich im bisherigen Turnierverlauf unter Wert verkauft hatten. Entsprechend engagiert ging man zu Werke. Aber Hessen Pride wollte ins Finale.

So lieferten sich beide Teams eine hart umkämpfte Partie. Der lange Turniertag und die Kälte verlangten den Jugendlichen alles ab. Nachdem sie bereits mehrfach bis auf die Knochen nass waren und zwei Spiele gegen die besten Jugendspieler Deutschlands gespielt hatten, mussten sie im letzten Spiel noch eins drauf legen. Die Hessen kämpften und konnten auf dem Boden das eine und andere Mal vor allem durch Running Back Patrik Herrmann guten Raumgewinn erzielen. Durch die sehr gute Offensive Line war er immer wieder erfolgreich. Ein Touchdownlauf über 70 Yards wurde leider wegen einer Strafe annulliert. Aufgrund der nachlassenden Kräfte klappte die Feinabstimmung im Pass-Spiel nicht mehr.

Nachdem der Angriff mehrfach nicht punkten konnte, schnappte sich Tarik Mejjak beim Punt Return den Ball und trug ihn 51 Yards zum Touchdown zurück. Direkt nach dem Beginn der zweiten Halbzeit schaffte er das gleiche Kunststück erneut und erhöhte mit einem Kick-Off Return über 88 Yards auf 12:0. Die Abwehr stand wie gewohnt sicher. Die Jungs um Linebacker Kevin Moore ließen diesmal nur 23 Yards Raumgewinn zu. Damit konnten die Gegner in drei Vorrunden-Spielen zusammen nur 54 Yards erzielen. "Aus dieser grandios spielenden Defense ist es schwer, einzelne Akteure hervorzuheben. Sie haben als Team gespielt und man hatte nie den Eindruck, dass wir irgendwie in Gefahr kommen könnten", lobte Michael Treber seine Jungs. Mit dem Sieg zog Hessen Pride bereits zum dritten Mal in Folge in das Finale ein. Wie im Vorjahr war der Gegner dort Gastgeber Berlin, der sich nach anfänglichen Problemen in seiner Gruppe durchsetzten konnte.

Das Finale - Back to Back Champion

Hessen Pride setzt sich im Finale gegen Berlin eindrucksvoll durch. Es hatte sich im Vorfeld schon angekündigt. Der Start von Hessen Pride verlief immer sehr zähflüssig. Das fing bei der Anreise an, setzte sich mit dem Ausweichplatz fort und blieb auch im ersten Spiel gegen Hamburg mit dem Fumble so. Warum hätte diese Serie im Finale reißen sollen?

Der Kick-Off der Berliner wurde gegen den Wind ausgeführt und fiel nach 30 Yards wie ein Stein vom Himmel. Bevor die überraschten Hessen zugreifen konnten, hatte Berlin den Ball gesichert. Doch die Verteidigung hielt sich an gute alte Traditionen. Von Anfang an waren die Jungs hellwach und nach drei Versuchen ohne Raumgewinn musste sich Berlin wieder vom Ball trennen.

Im Laufe des ersten Quarters wechselte das Angriffsrecht mehrfach, wobei sich die Hessen durch ihr variableres Angriffsspiel eine bessere Feldposition erkämpfen konnten. Berlins eindimensionaler Laufangriff wurde von der Pride-Defense immer wieder kontrolliert. Eine Interception durch Defensive Back Björn Bartsch brachte den hessischen Angriff um Quarterback Daniel Schreiber in aussichtsreicher Position in Ballbesitz. Von der Berliner 23 Yardlinie aus brauchten die Hessen nur vier Spielzüge, um abschließend durch einen 1 Yard Lauf von Patrik Herrman mit 6:0 in Führung zu gehen. Danny Washington verwandelte die 2-Point Conversion zur 8:0 Führung.

Im Gegenzug setzten die Berliner nach und im 2. Quarter wurde das Spiel lebhafter. Mit einem längeren Drive überbrückte Berlin das ganze Feld, bis die Pride Defense mit dem Rücken zur eigenen Goalline stand. Im ganzen Turnierverlauf waren die Jungs nicht einmal bezwungen worden und waren immer ein Garant für den Erfolg gewesen. Aber Berlin schaffte das bis dahin Unmögliche. Mit einem 6 Yard Lauf und anschließender Conversion glichen die Gastgeber aus.

Die Antwort auf diese Gegenpunkte gab der Angriff von Hessen Pride. "Jetzt erst recht" hieß es. Mit Läufen von Patrik Herrmann und einem Pass auf Robin Bräuer arbeitete man sich konsequent an die Berliner Endzone heran. Zum großen Anteil hatte man diesen Erfolg der Offensive Line zu verdanken. Line Coach Michael Köhler war begeistert von seinen Jungs: "Es war egal, was Berlin gemacht hat. Unsere O-Line konnte immer wieder die Löcher für die Running Backs öffnen", freute er sich an der Seitenlinie. "Wir haben das Duell an der Linie deutlich gewonnen". Kurz vor der Halbzeit überbrückte der spätere MVP der Hessen Danny Washington dann die letzten 15 Yards. Nach einem kurzen Pass lief er beim nächsten Versuch über 8 Yards zur erneuten Führung von Hessen Pride.

Wer nach der Halbzeit ein Comeback der Berliner erwartete, hatte die Verteidigung der Hessen vergessen. Jetzt wieder optimal eingestellt, zwang sie Berlin schnell zum Punt. Der Angriff nutzte den Ballbesitz zu einem langen Drive. 11 Spielzüge lang marschierten die Hessen über den Platz und nahmen viel Zeit von der Uhr. Leider konnte man den Drive nicht erfolgreich abschließen. Im Gegenzug ging es Berlin ähnlich. Mit einem guten Punt konnte man die Hessen jedoch kurz vor ihre eigene Endzone bringen. Die ersten zwei Spielzüge brachten sogar Raumverlust. Im kritischen dritten Versuch ging Offensive Coordinator Joachim Ullrich volles Risiko. Und das zahlte sich aus. Mit einem tiefen Pass bediente Daniel Schreiber Wide Receiver Danny Washington, der seinen Gegenspielern enteilt war und unbedrängt bis in die Berliner Endzone laufen konnte.

Berlin setzte nun auch vermehrt auf das Pass-Spiel, aber die Defensive Line der Hessen machte großen Druck. Ein ums andere Mal wurde der agile Berliner Quarterback erwischt und das Pass-Spiel im Keim erstickt. Die letzten Punkte des Spiels erzielte erneut Danny Washington. Beim ersten Spielzug des nächsten Drives warf Quarterback Daniel Schreiber wieder tief auf seinen ehemaligen Mannschaftskollegen aus Darmstadt. Der nächste Touchdown, diesmal über 72 Yards, war die Folge.

Mit 29:8 gewann Hessen Pride verdient das Jugendländerturnier zum zweiten Mal in Folge. "Wir hatten im Vergleich zum erfolgreichen Team des Vorjahres 15 Abgänge und mit Michael Treber einen neuen Headcoach. Wir konnten im Vorfeld nicht sicher sein, wieder an den Erfolg des Vorjahres anknüpfen zu können. Aber die Trainer haben die gute Arbeit der Vorjahre konstant weitergeführt und brachten ein sehr gutes Team auf den Platz. Unser Dank geht natürlich auch an die Vereine in Hessen, die eine gute und erfolgreiche Arbeit an der Basis leisten. Wir sind als AFV Hessen stolz auf dieses Team", fasste Pressesprecher Andreas Gebek das Jugendländerturnier 2002 in Berlin zusammen.

Spiel um Platz 3 – Hamburg vs. Bayern

Das Nord-Süd-Duell entwickelte sich zu einem der spannendsten Spiele des Turniers. Turnovers wie am Vortag gegen Hessen wollten die Hamburger eigentlich vermeiden, aber wieder verloren sie zweimal den Ball und die Bayern konnten daraus Punkte erzielen. Das bedeutete die 14:0 Halbzeit-Führung für die Blau-Weißen. Doch dann kam HamJam.

RB Ferdinand Delius und Kicker Stefan Wittwer verkürzten auf 14:7, dann trug RB Simon Sommerfeld den Ball in die Endzone 14:13. Head Coach Max von Garnier hatte schon in der Pause angekündigt, dass bei einer derartigen Situation für zwei Punkte gegangen wird. Die Hamburger versuchten es mit einem Kick-Fake. Das klappte, Julian Spohr trug den Ball in die Endzone, 14:15. Doch das Spiel war noch nicht zu Ende, die nervenaufreibende Phase kam erst noch. Nach zwei Personal Fouls gegen Hamburg, standen die Bayern kurz vor Schluss noch einmal an der 19 Yard Linie der Hamburger. Fieldgoal-Reichweite! Doch die Hamburger konnten zwei Versuche blocken und gingen als glückliche Sieger vom Platz. Bronze für HamJam.

Alle Ergebnisse

Andreas Gebek (AFVH)/meb

 
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