Willkommen bei Football101 - Das American Football Online Magazin

  Noch nicht registriert !    

Main Menu
· Home
· Football Guide
· College Football Guide
· CFL Guide

· Downloads
· Team Zone
· Player Bios
· History
· Tailgating

· Archiv nach Kategorie
· Archiv nach Monat

· AvantGo
· Als Startseite
· Mein Favorit
· Contact Us
· Impressum

GFL Playoffs 2009
German Bowl XXXI

Berlin Adler 28
Kiel Baltic Hurricanes 21
Semi Finals

Schwäb. Hall Unicorns 21
Kiel Baltic Hurricanes 22

Berlin Adler 36
Marburg Mercenaries 21
Quarter Finals

Schwäb. Hall Unicorns 46

Assindia Cardinals 25

Marburg Mercenaries 64
Dresden Monarchs 63

Berlin Adler 30
Weinheim Longhorns 13

Kiel Baltic Hurricanes 20
Stuttgart Scorpions 6
Relegation
Franken Knights 7
Munich Cowboys 19

Munich Cowboys 28
Franken Knights 24

GFL Standings
GFL - GFL 2009
 NordP+ P-
1. Berlin18 2
2. Kiel18 2
3. Dresden10 10
4. Essen12
5. Braunschweig14
 SüdP+ P-
1. Schwäbisch Hall17 3
2. Marburg14 10
3. Stuttgart11 13
4. Weinheim16
5. Plattling18
6. München20

Anpassen

Suchen



User Info
Willkommen, Anonymous
Benutzername
Passwort
(Registrieren)
Mitgliedschaft:
neuste: kati2008
heute neu: 0
gestern neu: 0
Alle: 2528

Benutzer online:
Besucher: 76
Mitglieder: 0
Gesamt: 76

Flag Football: Team Germany U13 ist Europameister
veröffentlicht am 12.Sep.2003 @ 13:55:13 von MEB

Flagfootball Toni schreibt "Wer vor zwei Wochen Team Germany U 13 (zusammengestellt ausschließlich aus Panther-Spielern) beim Training beobachtete, wird die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und gedacht haben, schade um die schönen Reisekosten – so indiskutabel waren die gezeigten Leistungen...

Sonntag Mittag, 7. September 2003, Stadion in Bologna: die gleiche U 13 schlägt eine eigentlich richtig gute italienische Mannschaft deutlich mit 46:6 und wird überlegen und ungeschlagen Europameister...

„Es war gut, drei Tage vor Turnierbeginn anzureisen und zweimal täglich konzentriert und unbeobachtet zu trainieren. Ein richtiges Team sind wir erst in Italien geworden“, so Headcoach Thomas Wolff.

Die Spiele im einzelnen:

Deutschland – Schweiz 51:6

Genau 5 Minuten brauchten die Deutschen zum Turnierauftakt, um ihre Nervosität abzulegen und anschließend die Spaßtruppe aus der Schweiz deutlich zu besiegen. Die Eidgenossen, mit der jüngsten und kleinsten Mannschaft angetreten, wussten von Anfang an um ihre Unterlegenheit allen anderen Teams gegenüber, was ihren Spaß und ihre Freude an der EM-Teilnahme aber keineswegs schmälerte. Robert Demers (insgesamt 20 Punkte), Bastian Kaulertz (18), Valentin Köteles (13) und Markus Fong (1) schraubten die Führung auf 45:0, bevor die Schweiz ihren vielumjubelten Ehrentouchdown erzielen konnte, der ihnen wirklich aus ganzem Herzen vergönnt war. Robert Demers stellte mit seinem dritten Touchdown den Endstand von 51:6 her.

Deutschland – England 39:12

Schwieriger als das erste Spiel sollte sich die Aufgabe gegen England gestalten. Diese schlugen die Schweiz ebenfalls deutlich mit 48:0 und zeigten dabei ein hervorragendes Passspiel. Der von Defense Coach Jonas Berg akribisch darauf vorbereiteten deutschen Abwehr gelang es aber von Anfang an, den im weiteren Turnierverlauf besten Quarterback David Ewing gehörig unter Druck zu setzen und ihn seines besten Mittels zu berauben, so dass die Briten sich gezwungen sahen, auf Laufspiel umzustellen, welches aber gegen die aufmerksamen Linebacker Bastian Kaulertz und Manuel Engelmann auch nicht so recht funktionierte. Der spätere Top-Scorer des Turniers Robert Demers mit fünf Touchdowns (insgesamt 31 Punkte), Bastian Kaulertz (6) und Valentin Köteles (2) sorgten bei 12 Gegenpunkten für einen nie gefährdeten 39:12 – Erfolg und somit für die alleinige Tabellenführung in der Gruppe B nach zwei Spielen.

Schweiz – Deutschland 13:28

Wohlwissend, dass man überlegen war, ließ man es im Rückspiel gegen die Schweiz deutlich geruhsamer angehen und wäre fast dafür bestraft worden... Die 6:0 – Führung der Eidgenossen, die noch keinen sonderlich aus der Ruhe brachte, konnte man noch standesgemäß in eine 14:6 – Führung umwandeln, da verletzte sich Quarterback Bastian Kaulertz ohne Fremdeinwirkung schwer im Leistenbereich (eingeklemmter Nerv), wurde minutenlang vor Schmerz schreiend auf dem Feld behandelt und anschließend ins Krankenhaus gefahren. Die Schweizer konnten den Schockzustand der Deutschen, die plötzlich ohne Quarterback und ihren bis dato besten Linebacker dastanden und völlig den Faden verloren, eiskalt ausnutzen und auf 14:13 verkürzen. In ihrem nächsten Drive gelang es ihnen sogar, sich bis auf fünf Yards an die deutsche Endzone heranzuarbeiten, doch Manuel Engelmann konnte mit einer sagenhaften Interception Schlimmeres verhüten und den Ball zurückerobern. Ein weiterer Rückstand hätte zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich die Niederlage besiegelt... Neu-QB Robert Demers, der sich jeden Spielzug an der Seitenlinie zeigen lassen musste, spielte die Partie seines Lebens und war mit seiner unerschütterlichen Ruhe trotz der ungewöhnlichen Umstände letztendlich der Garant dafür, dass sich das Team an ihm aufrichtete und mit einer herausragenden Leistung noch zu einem nicht für möglich gehaltenen 28:13 – Sieg kam und die Tabellenführung gerade noch einmal retten konnte.

England – Deutschland 0:20

Die Ausgangslage war klar: England musste mit 27 Punkten Unterschied gegen die ersatzgeschwächten Deutschen gewinnen, um im direkten Vergleich noch an ihnen vorbeizuziehen und das Finale zu erreichen. Mit dem Wissen, dass Deutschland durch den Ausfall von Kaulertz ihres Quarterbacks und den Einsatz von Demers als Vertreter ihres besten Receivers beraubt war, zeigten sie sich im Vorfeld des Spiels sehr selbstbewusst und ließen keinen Zweifel daran, dass sie sich schon sicher im Endspiel wähnten – doch erstens kommt es anders, und zweitens, als man glaubt... Urplötzlich übernahmen die deutschen Spieler, die bislang immer ein wenig im Schatten der herausragenden Kaulertz und Demers standen, die Initiative und erwiesen sich damit für die Briten als unbekannte Gleichung. Alleine Valentin Köteles, bislang nicht unbedingt als der sicherste Receiver bekannt, fing Pässe in Serie und schoss die Engländer mit seinen vierzehn Punkten fast im Alleingang ab. Auch Markus Fong und Manuel Engelmann trugen mit dazu bei, dass Not-QB Robert Demers 26 Pässe vervollständigen konnte und die Engländer, die mit Laufspiel gerechnet hatten, somit auf die Verliererstrasse brachte. Demers steuerte dann mit einem langen Keeper auch noch höchstpersönlich einen Touchdown zum nie für möglich gehaltenen 20:0 – Sieg bei, und spätestens durch diesen Einzug ins EM-Finale war allen klar, dass die U13-Vertretung der Panther, die ausschließlich gegen Nationalmannschaften (!) anzutreten hatte, endlich zu einem Team geworden ist, in dem Jeder für Jeden kämpft und Verantwortung übernimmt. Nach dem Schlusspfiff stürmten die überglücklichen Spieler zu ihrem mittlerweile wieder aus dem Krankenhaus entlassenen etatmäßigen QB Bastian Kaulertz und zeigten ihm somit, dass sie auch für ihn diesen Finaleinzug errungen hatten. Bei dieser Szene verdrückten nicht nur die Kids, sondern auch der eine oder andere erwachsene Augenzeuge eine heimliche Träne...

Finale um die Europameisterschaft: Italien – Deutschland 6:46

Gleich zu Beginn die Überraschung für Gegner und Zuschauer: der eingeklemmte Nerv von Kaulertz hatte sich über Nacht wenigstens so weit regeneriert, dass er von Anfang an– wenn auch nicht so explosiv wie gewohnt - als QB auflaufen konnte. Die Italiener, die ihn nach einmaligem Beobachten des deutschen Teams nicht kannten, sahen sich plötzlich einem Receiver Demers in Galaform gegenüber, der entweder selbst punktete oder aber gleich mehrere italienische Verteidiger an sich band, so dass andere völlig frei waren und Kaulertz´ Pässe dankbar verwerten konnten. Die Italiener konnten trotz eigenem guten Spiels gegen die nach der Rückkehr ihres verletzten Spielers völlig entfesselt aufspielenden Deutschen aber auch rein gar nichts ausrichten und waren mit der 46:6 – Niederlage (Köteless 25 Punkte, Demers 20, Fong 1) noch gut bedient, was auch daran liegen mag, dass die Coaches nun jeden Backup brachten, um auch ihnen dieses tolle Gefühl zu vermitteln, dass ein siegreiches EM-Endspiel nun mal mit sich bringt.

Besser als Defense Coach Jonas Berg kann man diese EM dann auch nicht zusammenfassen: „Ich bin stolz und dankbar, ein Teil dieses Teams gewesen zu sein und diese tollen Kids trainiert zu haben. Wir haben die Panther und unser Land hervorragend vertreten und freuen uns nun, für Deutschland auch bei den Weltmeisterschaften in San Francisco im nächsten Jahr dabei zu sein.“

Zur Krönung wurde Robert Demers anschließend zum MVP des Turniers gewählt, und wer die überglücklichen Kids am Turnierende mit ihrem riesigen EM-Pokal und ihren Medaillen sah, konnte ahnen, wie viel Freude und Spaß sie in den fünf Tagen in Bologna erleben durften...
"

 
Verwandte Links
· Mehr zu dem Thema Flagfootball
· Nachrichten von MEB


Der meistgelesene Artikel zu dem Thema Flagfootball:
Unicorns laden zum 5. Haller Flag-Turnier ein


Artikel Bewertung
durchschnittliche Punktzahl: 4.75
Stimmen: 4


Bitte nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit, diesen Artikel zu bewerten:

Exzellent
Sehr gut
gut
normal
schlecht


Einstellungen

 Druckbare Version Druckbare Version

 Diesen Artikel an einen Freund senden Diesen Artikel an einen Freund senden




Die Verwendung von Texten und Bildern ist grundsätzlich ohne Genehmigung untersagt.
Football101.de ist für die Inhalte externer Internetseiten nicht verantwortlich.
Alle Terminangaben ohne Gewähr. Irrtum und Änderungen möglich.
All logos and trademarks in this site are property of their respective owner. The comments are property of their posters, all the rest
© 2001-2003 by Football101