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Endlich den Titel!
veröffentlicht am 20.Aug.2001 @ 10:59:19 von MEB

EM 2001 Die Erleichterung war allen deutlich anzumerken. Bei der dritten Finalteilnahme gewann die Deutsche Nationalmannschaft zum ersten Mal die Europameisterschaft. Mit 19:7 besiegten sie im Hanauer Herbert-Dröse-Stadion das Team Finnland. 2935 begeisterte Zuschauer feierten einen verdienten Sieger.
Foto: Peter Groß-Paas mit dem Pokal © Petra Grewe

Nach der Niederlage gegen Finnland im Vorjahr waren alle sehr angespannt. Es war bei vielen fast wie ein Trauma. Deutschland ist eine der besten Footballnationen in Europa. Fünf der letzten sieben Eurobowl-Champions kommen aus Deutschland, die meisten National-Player der NFLE kommen aus Deutschland, die Jugendnationalmannschaft hat die beiden letzen Europameisterschaften gewonnen und Deutschland stellt den Großteil der Spieler in der Jugendeuropaauswahl. Nur bei der Europameisterschaft war Deutschland noch nie erfolgreich.

Und dann das Finale vom Vorjahr. Das deutsche Team verlor gegen Finnland mit 29:30 nach einer 23:0 Führung. Grund genug, vor dem Spiel nervös zu sein. Aber auch Grund genug für viele Spieler, sehr konzentriert zu Werke zu gehen und diese Schwarte des Vorjahres auszuwetzen. "Wir haben die besten europäischen Einzelspieler in der Mannschaft, daraus müssen wir ein Team formen" sagte der deutsche Headcoach Martin Hanselmann vor dem Spiel. Und auf dem Spielfeld zeigte sich ein Team.

Nachdem Finnland gleich den ersten Ballbesitz zur Führung nutzen konnte, zeigte sich der Teamgeist. Niemand gab auf, es gab keine Querelen im Team. Der deutsche Angriff kam aufs Feld. Mit einer guten Mischung aus Lauf und Pass dirigierte QB Jo Ullrich das Team übers Feld. Ein Lauftouchdown von Marc Corell wurde aufgrund einer Strafe annulliert. Das 39 y Fieldgoal ging daneben.

Doch jetzt war Leben ins deutsche Team gekommen. Die Verteidigung kam immer besser ins Spiel und sollte am Ende ein Garant für den Titel werden. Beim zweiten Ballbesitz konnten die Deutschen den Ball wieder über das ganze Feld bewegen.

Tuomas Keikkinnen, Defense Coordinator der Finnen, sprach nach dem Spiel besonders der Offense Line der Deutschen ein Kompliment aus. "Ich komme seit 10 Jahren nach Deutschland und von Jahr zu Jahr wird die Blockarbeit immer besser" Aber auch die restlichen Angreifer erwähnte er lobend:" Deutschland hatte heute mehr gute Angriffswaffen als wir abdecken konnten". Am Ende des zweiten Ballbesitzes trug Marc Corell von den Stuttgart Scorpions den Ball über 7 Yards zum 6:7 in die Endzone. Dabei blieb es nach dem vergebenen Extrapunkt auch.

Doch der Rückstand sollte nicht mehr lange Bestand haben. Beim zweiten Spielzug fing DB Pascal Ritzheim den Ball von Petrus Penkki ab. Der Angriff der Deutschen ließ sich die Chance nicht entgehen. Stück für Stück spielte sich RB Dominique Kuhn in den Vordergrund. Mit 154 erzielten Laufyards gewann er am Ende die MVP-Trophäe (Foto) für den wertvollsten Einzelspieler. Vier dieser Yards erzielte er beim Führungstouchdown zur 12:7 Pausenführung.

Nach der Halbzeit riss beim Deutschen Team etwas der Faden. Der Angriff konnte sich nicht mehr so durchsetzten. "Nach der Pause kamen die Finnen mit einer veränderten Defense-Formation zurück. Wir haben etwas gebraucht, bis wir uns darauf eingestellt hatten" kommentierte Martin Hanselmann die Situation. Da die Finnen aus der Situation kein Kapital schlagen konnten und gegen die immer stärker werdende Verteidigung keine Mittel fanden, blieb es bis kurz vor Schluss bei der 12:7 Führung. Den Schlusspunkt setzte Domonique Kuhn kurz vor Schluss mit seinem zweiten Touchdown zum 19:7 Endstand.

Finnland präsentierte sich in Hanau wie gewohnt als sehr homogenes Team. Die Finnen sind sehr gut aufeinander eingespielt. Die Hälfte des Teams kommt aus einer Mannschaft. Aber das Deutsche Team zeigte ebenfalls Teamgeist, der von allen Spieler immer wieder betont wurde und gewann verdient gegen einen starken Gegner die erste Europameisterschaft.

Alle Fotos von Petra Grewe

 
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