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NFL Europe: Woche7: Hamburg Sea Devils vs. Amsterdam Admirals
veröffentlicht am 29.Apr.2006 @ 22:25:39 von Frank

NFL Europe Sekundenbruchteile haben den Hamburg Sea Devils zum ersten Saisonsieg gefehlt. 12 Sekunden vor Schluss setzte Admirals Kicker Ryan Killeen den Hanseaten mit seinem 34 Yard Fieldgoal zum 18:17 für die Amsterdamer den Todesstoß.

Die Niederlagen der Sea Devils fallen immer enger aus – und schmecken immer bitterer. Keine zwei Minuten zuvor hatte nämlich auf der anderen Seite Hamburgs Kicker Tyler Jones aus 35 Yards die Chance vergeben, die Hamburger Führung, die seit dem zweiten Viertel Bestand hatte, auszubauen.

„Wir haben es ein weiteres Mal nicht geschafft, vier ganze Viertel lang guten Football zu spielen“, ärgerte sich Wide Receiver Ricky Bryant, der 4 Bälle für 33 Yards gefangen hatte. „Es ist wirklich eine unheimlich bittere Saison. Dennoch rechne ich es jedem meiner Mitspieler und Coaches hoch an, dass wir trotz der Bilanz als Team zusammenhalten.“

Hamburg dominierte vor 15.224 Fans in der AOL Arena den besten Angriff der NFL Europe über weite Strecken der Begegnung. Die Defensive der Sea Devils erarbeitete sich fünf Sacks und fing eine Interception. Im Angriff zeigten Todd Mortensen (#16, New England) mit zwei Touchdown Pässen und die drei Running Backs DeJuan Green (#37, Oakland), Jimmy Dixon (#47, Seattle) und Jermaine Allen (#21) mit insgesamt 147 Yards eine beeindruckende Leistung. Und doch nicht genug.

„Ich möchte mich bei den vielen Fans bedanken. Sie hätten einen Sieg so sehr verdient gehabt“, lobte Sea Devils Head Coach Jack Bicknell die Unterstützung durch die Anhänger der Sea Devils.

Die Amsterdamer begannen die Partie, wie es sich für einen Tabellenführer gehört – furios. Quarterback Gibran Hamdan warf einen 30 Yard Pass auf Skyler Fulton, den besten Receiver der NFL Europe, und einen 32 Yard Pass auf Diamond Ferri. Doch an der Hamburger 7 Yard Linie angekommen, waren die Gäste dem Hamburger Druck erlegen. Nach Sacks von Keyonta Marshall (#98, Philadelphia) und Scott Genord (#55) mussten sich die Admirals mit einem Fieldgoal-Versuch begnügen. Und der ging auch noch vorbei. Ballbesitz Sea Devils. Die Hanseaten taten sich anfangs ohne die verletzten Mike Jemison (#32, Pittsburgh), für den die Saison nach einem Rippenbruch beendet ist, und Scott McCready (#87), der wegen einer Schulterverletzung fehlte, schwer. Erst eine Strafe gegen die Gäste brachte das erhoffte neue First Down. Dann bediente James Kilian (#5, Kansas City), der seinen ersten Saisonstart absolvierte, Nate Curry (#85, Kansas City) für 12 Yards. Kurze Pässe Kilians und einige Läufe von DeJuan Green (#37, Oakland) brachten die Hamburger tief in die Amsterdamer Hälfte. Wie schon vergangene Woche in Köln ging Jack Bicknell früh auf Risiko – und wurde erneut nicht belohnt. Beim vierten Versuch an Amsterdams 32 Yard Linie warf Kilian ins Leere.

Amsterdam suchte wieder nach den schnellen „Big Plays“. Hamdan bediente Ferri für 11 und Fulton für 27 Yards. Nach zwei weiteren kurzen vollständigen Pässen rammte Russell Rabe (#51, New Orleans) Hamdan unsanft in den Boden. Zwei Spielzüge später machte Kicker Ryan Killeen seinen Fehler wieder gut und brachte die Niederländer mit einem 28 Yard Fieldgoal mit 3:0 in Führung.

Hamburgs Angriff antwortete mit Läufen über 3 und 8 Yards von Green. Anschließend zeichneten sich Kilian und der englische Running Back Jermaine Allen (#21) aus. Der Quarterback bediente Allen über 5 Yards, lief selbst für 10 Yards und warf über 18 Yards auf Allen. Drei Spielzüge später setzten auch die Sea Devils auf ein Fieldgoal. Tyler Jones verwandelte aus 39 Yards sicher und es stand 3:3 zu Beginn des zweiten Viertels.

Die Admirals suchten nach einer schnellen Antwort. Larry Croom, der im Vorjahr noch für die Sea Devils gespielt hatte, lief 14 Yards und legte einen 3 Yard Lauf drauf. Doch nach einem unvollständigen Pass und dem vierten Sack der Partie – diesmal schlug Scott Scharff für seinen vierten Saison-Sack zu – musste Amsterdam punten. Hamburg kam wie immer im zweiten Viertel mit der zweiten Offense aufs Feld. Und die lief im wahrsten Sinne des Wortes heiß. Jimmy Dixon (#47, Seattle) tankte sich nacheinander über 7, 12 und 8 Yards durch. Green setzte einen 6 Yard Lauf drauf. Dann warf Todd Mortensen (#16, New England) einen 5 Yard Pass auf Ricky Bryant (#81) und Dixon lief 4 Yards, ehe Green Geschichte schrieb. Der Running Back, der die ersten fünf Saisonspiele verletzungsbedingt gefehlt hat, folgte beim dritten Versuch seinen Blockern, tanzte einen Gegenspieler aus und sprintete die rechte Seitenlinie 31 Yards entlang zum Touchdown. Hamburg führte durch den längsten Lauf seiner Teamhistorie mit 10:3.

Die Offensive der Gäste fand weiterhin kaum ein Mittel gegen die aggressiven Hamburger Verteidiger. In drei Spielzügen kamen sie nicht ein Yard vorwärts und mussten erneut punten. Rayshun Reed (#31), der bei seinen Teamkollegen nur noch „Big Play Ray“ genannt wird, nahm den Ball und trug ihn 38 Yards an die Amsterdamer 19 Yard Linie zurück. Dixon lief 3 Yards und Mortensen fand Bryant für 4 Yards. Wieder kam ein wichtiger dritter Versuch – und wieder zeigten die Sea Devils die so lang vermisste Kaltschnäuzigkeit. Mortensen entfloh dem Amsterdamer Druck, bewies Übersicht und fand Jovan Witherspoon (#88, NY Jets) für einen 12 Yard Touchdown Pass.

Der Tabellenführer aus den Niederlanden wollte noch vor der Halbzeit zurückschlagen. Reggie Robertson, der Hamdan ersetzte, führte die Admirals mit sicheren Pässen übers Feld und bis in die Hamburger Hälfte. Doch die Sea Devils fanden erneut ein Mittel, um den Gegner am Punkten zu hindern. Vontez Duff (#34, NY Giants) griff sich in der Endzone der Sea Devils einen Verzweiflungspass Robertsons und schickte die Hamburg Sea Devils mit einer 17:3-Führung in die Halbzeit.

Nach der Pause wollten die Gastgeber ein weiteres Zeichen setzen. Green begann die zweite Halbzeit mit einem 4 Yard Lauf. Kilian, der nun wieder spielte, lief 7 Yards und fand anschließend Green für 19 Yards. Zwei Spielzüge später lief Allen 23 Yards weit. Wenig später kam wieder Kicker Jones aufs Feld. Sein Fieldgoal-Versuch aus 47 Yards prallte an die Stange des Fieldgoals – keine Punkte. Amsterdam übernahm nun an der eigenen 37 Yard Linie. Es spielte wieder Hamdan. Der Quarterback brachte fünf Pässe in Folge an – für 55 Yards. Wie schon in den Drives zuvor fanden die Gäste aber keinen Weg in die Hamburger Endzone. Killeen verkürzte aus 22 Yards auf 17:6.

Hamburgs Antwort fiel so gar nicht nach dem Wunsch von Bicknell aus. Kilian warf nach nur drei Spielzügen eine Interception, die Corey Peoples bis an die Hamburger 26 Yard Linie zurücktrug. Für einen Touchdown reichte es aber wieder nicht für die Gäste. Beim ersten und zweiten Versuch teilten die Hamburger Verteidiger knallharte Hits aus und beim dritten Versuch sackte Ivory McCoy (#90) Hamdan und verursachte sogar einen Fumble. Amsterdam eroberte den Ball und kickte ein weiteres Fieldgoal. Killeen traf aus 45 Yards. Auch der nächste Hamburger Drive endete mit einer Interception. Kilians Pass wurde an der Mittellinie von Derrick Ballard abgefangen. Es war der letzte Spielzug im dritten Viertel.

Der Schlussabschnitt begann mit einem Schock für die Sea Devils. Hamdan brachte die Admirals mit einem 30 Yard Pass auf Fulton bis an die Hamburger 13 Yard Linie. Sekunden später machten die Gäste dann doch ihren ersten Touchdown. Hamdan fand Chad Lucas in der Endzone. Amsterdams Coach Bart Andrus wollte den Ausgleich und ließ die Two Point Conversion ausspielen. Fulton fing zwar den Pass Hamdans, stand aber bereits im Aus. Hamburgs Führung war auf zwei Punkte geschrumpft.

Auch der erneute Wechsel auf der Spielmacherposition zu Mortensen brachte vorerst nichts. Nach nur vier Spielzügen ging er für Punter Adam Anderson vom Feld. Amsterdam gelang im Gegenzug wieder das „Big Play“. Lucas fing einen 22 Yard Pass. Hamburg hatte genug gesehen – vor allem Reed. Er tacklete Hamdan von hinten für den fünften Hamburger Sack des Abends. Daraufhin mussten auch die Gäste punten.

Hamburg begann an der eigenen 29 Yard Linie mit einem Lauf für Raumverlust. Mortensen brachte sein Team mit einem 10 Yard Pass auf Allen voran und legte noch einen 16 Yarder auf Bryant drauf. Dixon lief 4 Yards. Cristian Malm fing einen 10 Yard Pass. Wenig später hatten die Sea Devils einen dritten Versuch und 9 Yards zu gehen. Mortensen fand Witherspoon für 11 Yards. Drei Versuche später tankt sich Allen 7 Yards vorwärts – nicht genug für ein neues First Down. So kam Jones ein drittes Mal aufs Feld. Doch sein 35 Yard-Versuch geht ganz knapp vorbei. Hamdan zeigte nun, warum er die NFL Europe in beinahe allen Kategorien anführt. Zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk brachte er Pass für Pass an und brachte die Gäste in Windeseile an die 16 Yard Linie der Hamburger. Killeen machte es anschließend besser und stellte mit einem 34 Yard Fieldgoal 12 Sekunden vor Ultimo den 18:17-Endstand her.

Stimmen:

Sea Devils Head Coach Jack Bicknell: „Ich möchte mich bei den vielen Fans bedanken. Sie hätten einen Sieg so sehr verdient gehabt.“

Sea Devils Head Coach Jack Bicknell: „Ich habe keine Erklärung für diese Niederlage. Wir sind ein starkes Team. Wir präsentieren uns trotz unserer schlechten Bilanz als Einheit. Doch Woche für Woche fehlt uns dieser eine entscheidende Spielzug.“

Sea Devils Wide Receiver Ricky Bryant: „Wir wollten in der zweiten Hälfte wie in der ersten spielen. Doch wir haben es ein weiteres Mal nicht geschafft, vier ganze Viertel lang guten Football zu spielen. Es ist wirklich eine unheimlich bittere Saison. Dennoch rechne ich es jedem meiner Mitspieler und Coaches hoch an, dass wir trotz der Bilanz als Team zusammenhalten.“

Sea Devils Cornerback Rayshun Reed: „Wir haben so hart gekämpft. Doch gegen Ende des Spiels haben die Admirals einige großartige Spielzüge gemacht und uns den Sieg aus den Fingern gerissen.“

Splitter:

• Aden Durde (#54) verletzte sich schon im ersten Viertel an der Schulter.
• Mit fünf Sacks schraubten die Sea Devils ihre Saisonausbeute mal eben au 13 hoch.

Hamburg Sea Devils

 
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