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NFL: Vorschau Woche 13
veröffentlicht am 03.Dez.2006 @ 16:12:26 von MEB

NFL News Die Vorweihnachtszeit ist für Amerikas Football-Profis alles andere als besinnlich. Fünf Wochen vor Ende der regulären NFL-Saison ist das Rennen um die Playoff-Plätze eröffnet. Die Spitzenreiter der acht Divisionen qualifizieren sich direkt für die KO-Runde im Januar. Hinzu kommen die vier weiteren Mannschaften, die sich über die „Wild Card“ Plätze ihre Teilnahme sichern.

Die beiden Teams mit den jeweils besten Bilanzen in AFC und NFC-Konferrenz rutschen als Nachrücker noch in die Runde der besten Zwölf.

Im Dezember leben die Emotionen und sterben die Hoffnungen. Gerade im „Wild Card“-Rennen geht es heiß her. In der AFC führen Kansas City und Denver mit einer Bilanz von sieben Siegen und vier Niederlagen vor Cincinnati (7-5), den New York Jets (6-5) und Jacksonville (6-5) die Rangliste der besten Zweiten an.

Noch spannender geht es in der NFC zu. Sieben Teams haben hier noch berechtigte Hoffnungen auf heiße Action im kalten Januar. Die besten Karten haben dabei die New York Giants und die Carolina Panthers (beide sechs Siege und fünf Niederlagen). Doch fünf Mannschaften mit einer 6-5 Bilanz sind Ihnen auf den Fersen. Philadelphia, Minnesota, Atlanta, San Francisco und St. Louis wahren ihre Chancen.

Für diese Teams beginnen die Playoffs bereits jetzt. Siegen heißt hoffen, verlieren heißt sterben. Oh, du fröhliche Weihnachtszeit!

Spiele der Woche

New York Giants (6– 5) – Dallas Cowboys (7-4)

Die New York Giants begannen ihre mentale Vorbereitung auf die Cowboys bereits am letzten Spieltag, neun Minuten vor Spielende mit einem 21-0 Vorsprung beim krassen Außenseiter Tennessee Titans. Anders ist wohl kaum zu erklären, was sich dort auf dem grünen Rasen abspielte. Trotz klarer Überlegenheit verspielten die kläglichen Giganten in NFL-Rekordzeit ihren Vorsprung von drei Touchdowns und verloren das bereits abgehakte Spiel.

Kaum ein Mannschaftsteil wurde unter der Woche von der New Yorker Presse verschont. Von Trainer Tom Coughlin, über Angriff und Verteidigung, bis hin zu Quarterback Eli Manning waren „Abstoßend!“ und „Gräßlich!“ noch die nettesten Formen der Berichterstattung.

Doch der NFL-Spielplan gönnt den Giants eine direkte Chance zur Wiedergutmachung. Erzrivale Dallas ist zu Gast und bittet zum Kampf zum heißen Tanz.

Cowboys Quarterback Tony Romo stellte an Thanksgiving mit fünf Touchdown-Pässen einen Mannschaftsrekord ein. Mit seiner Schnelligkeit kann Romo jede Verteidigung zur Verzweiflung bringen und in Terry Glenn und Terrell Owens hat er zwei der besten Passempfänger der NFL zur Verfügung.

101-Tipp: Bei einer schlechten Leistung gegen Dallas müsste jeder einzelne Spieler der Giants wohl um seinen Job bangen. Mit der puren Angst und den eigenen aggressiven Fans im Rücken erholt sich New York vom Tennessee-Debakel. Sieg Giants

Seattle Seahawks (7-4) – Denver Broncos (7-4)

Zwei bittere Niederlagen gegen die Divisions-Rivalen San Diego und Kansas City haben Denver schwer getroffen. Sie kosteten die Broncos erst die Tabellenführung, dann Platz eins im Wild-Card Rennen und nun auch den Job von Quarterback Jack Plummer. Trainer Mike Shanahan setzt stattdessen auf Rookie Jay Cutler und verzichtet fortan auf den Playoffs-Helden von 2005. Vor allem auf dem Passweg war Plummer gescheitert, mit im Schnitt nur 171,5 Yards pro Spiel rangiert Denver auf Platz 26 der 32 NFL-Teams.

„Ich weiß, wie viel Druck auf einem Quarterback in seinem ersten Spiel liegt, aber dieser Junge kann damit umgehen,“ meint Shanahan über Cutler. „Er gibt uns die beste Chance zum Sieg.“

Die Seahawks sind mehr als erleichtert, die Zeit ohne ihren Quarterback Matt Hasselbeck und Running Back Shaun Alexander ohne größere Schäden überstanden zu haben. Beide feierten in den Vorwochen ihre Comeback nach langer Verletzungspause und fanden ihr Team dort wieder, wo sie es zurück gelassen hatten: an der Tabellenspitze der NFC West. Gegen Green Bay war es vor allem Alexander, der zeigte, warum er vergangene Saison zum besten Spieler gekürt wurde. 201 Yards erlief der Hoffnungsträger der amtierenden NFC-Champions im Montagabend Spiel im verschneiten Seattle.

101-Tipp: Ganz Amerika schaut zu, wenn Cutler zur Sonntagabend Prime-Time sein NFL-Debüt gibt. In einem punktreichen Spiel erlaubt er sich aber einige Fehler und Shaun Alexander trägt seinen Teil dazu bei, dass Denver noch tiefer in die Krise stürzt. Sieg Seahawks

Philadelphia Eagles (5-6) – Carolina Panthers (6-5)

Montag, 4. Dezember: Auch wenn die Eagles noch theoretische Chancen auf eine Wild Card oder den Divisionstitel haben, für sie endete die Saison bereits vor zwei Wochen mit der schweren Verletzung ihres Quarterbacks Donovan McNabb. Ohne den Spielmacher, um den das gesamte Team aufgebaut ist, könnte Philadelphia zum idealen Aufbaugegner für die enttäuschenden Carolina Panthers werden.

QB Jake Delhomme (c)MaxPic/BrunssenDas Team von Quarterback Jack Delhomme konnte den Erwartungen der zahlreichen Experten, die die Mannschaft noch vor der Saison als Super Bowl-Kandidat hoch gehandelt haten, nie gerecht werden. In der Vorwoche setzte es eine Niederlage bei den schwachen Washington Redskins, die sogar die Personalie Delhomme ins Gespräch brachten. Experten und Fans fordern die Absetzung des Mannes, der Carolina eigentlich ins Finale führen sollte. Trainer John Fox hält allerdings an seinem Quarterback fest. „Wenn du nicht gut genug spielst um zu gewinnen, liegt das meiner Meinung nach nicht an einem Einzelnen,“ verteidigt er Delhomme. „Und definitiv liegt es nicht an Jake.“

Wenn in Philadelphia am Montagabend allerdings auch der Erfolg ausbleibt, könnte sich Fox Meinung wohl schnell ändern.

101-Tipp: Mit dem Rücken zur Wand und einer Mannschaft ohne Anführer vor der Brust findet Carolina zu alter Stärke zurück. Sieg Panthers

Weitere Top-Begegnungen

Miami Dolphins (5-6) – Jacksonville Jaguars (6-5)

Im Florida Derby steht für beide Teams viel auf dem Spiel. Jacksonville braucht einen Sieg im Rennen um die hart umkämpften AFC Wild-Card Plätze und mit einer Niederlage könnte Miami alle Playoff-Hoffnungen begraben.

Ausgerechnet jetzt fällt bei den Dolphins eine der wichtigsten Offensiv-Waffen aus. Ohne Running Back Ronnie Brown verliert ihr Laufspiel an Bedeutung und das Team von Trainer Nick Saban muss auf den Arm ihres zweiten Quarterbacks Joey Harrington vertrauen. Der konnte bei den letzten vier Siegen zwar seine NFL-Tauglichkeit beweisen, hatte aber mit Brown ein variables Angriffssystem zur Verfügung.

Jacksonville bewies in der Vorwoche seine Schwäche gegen Außenseiter. Nach Washington und zwei Mal Houston reihte sich Buffalo in die Reihe der Überraschungsteams, die die Jaguars zum Straucheln brachten. Mit ihrer 6-5 Bilanz kann sich die Mannschaft von Jack Del Rio für den Rest der Saison nicht mehr als eine Niederlage erlauben um auf die im Normalfall für die Playoffs benötigte Statistik von 10-6 zu kommen. Mit schweren Brocken wie New England und Indianapolis vor der Brust, sollte diese besser nicht diese Woche auf dem Konto landen.

101-Tipp: Ohne ihr Laufspiel sind die Dolphins zu berechenbar. Harringtons Pässe landen nicht nur in den eigenen Reihen und somit sterben Miamis Playoff-Hoffnungen vor eigenem Publikum. Sieg Jaguars

Chicago Bears (9-2) – Minnesota Vikings (5-6)

Die Bears kehren nach zwei Siegen in New York und ihrer Niederlage gegen New England in die Heimat zurück. Hier erwartet sie mit Minnesota ein in den vergangenen Wochen gern gesehener NFL-Gegner. Die Vikings verloren fünf ihrer letzten sechs Begegnungen.

Mit einem Sieg können sich die Bears Platz eins in der NFC Nord sichern und für die Playoffs planen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt für Chicago in der Defensive. Im Schnitt lassen die Bears nicht einmal 10 Punkte zu und sind damit einsame NFL-Spitze.

Gegen Minnesota sollte das Team von Trainer Lovie Smith diese Stärke erneut unter Beweis stellen können. Deren Schwäche liegt im Pass-Angriff. Quarterback Brad Johnson und seine Receiver sind bestenfalls Mittelmaß. Mehr Gefahr geht hingegen von Running Back Chester Taylor aus, der bereits 999 Yards zu Buche stehen hat.

101-Tipp: Mit geringen Sorgen um Minnesotas Pass-Angriff können sich die Bears voll und ganz auf ihre Laufverteidigung konzentrieren und der Offensive um Quarterback Rex Grossmann gute Startpositionen verschaffen. Sieg Bears

Buffalo Bills (5-6) – San Diego Chargers (9-2)

Wenn es an einer Siegesserie von fünf Spielen überhaupt etwas auszusetzen gibt, dann ist das in San Diego die Verteidigung. Über 26 Punkte erlaubten die Chargers im Schnitt ihren letzten fünf Gegnern und gingen trotzdem als Sieger vom Platz. Zu verdanken hatten Sie dies vor allem ihrem Running Back LaDainian Tomlinson. Mit 673 erlaufene Yards und 14 Touchdowns führte er das Team von Sieg zu Sieg. Gegen Oakland durfte „LT“ sich sogar als Quarterback versuchen und warf den entscheidenden Touchdown-Pass zum 21-14 Erfolg über die Raiders. Fünf Wochen vor Ende der regulären Saison fehlen Tomlinson nur noch vier erlaufene Touchdowns um den historischen Rekord von Shaun Alexander zu brechen, der letztes Jahr 25 Mal in der Endzone für die Seattle Seahawks feiern durfte.

Zur Entlastung der heiß-gelaufenen Offensive kehrt gegen die Bills das Herz der Chargers-Verteidigung zurück. Linebacker Shaun Merriman war von der NFL für den Missbrauch von Steroiden für vier Spiele gesperrt worden. Vor seiner Sperre führte Merriman die Liga mit 8,5 Sacks an - Buffalos Quarterback J.P. Losman wäre es sicher lieber, wenn die Sperre um ein Spiel länger ausgefallen wäre.

Mit einem Sieg gegen Buffalo könnten sich die Chargers Platz frühzeitig für die Playoffs qualifizieren - ein Ziel, das für die Bills in weiter Ferne scheint. Trotz drei Siegen aus den letzten vier Spielen sind ihre Chancen auf eine Wild Card in der AFC nur noch gering. Bei einer Niederlage gegen San Diego sind alle Playoff-Hoffnungen in Buffalo Schnee von gestern.

101-Tipp: Mit Merriman zurück an Bord kann die Chargers in Buffalo nur noch das Wetter stoppen. Sollte das Schneetreiben den Männern aus dem sonnigen Kalifornien nicht zu viele Probleme bereiten, macht San Diego das Spiel nicht einmal spannend. Sieg Chargers

New Orleans Saints (7-4) – San Francisco 49ers (5-6)

Der Werdegang der Saints ist Vorbild für eine ganze Stadt. Nach der katastrophalen Hurrikan-Attacke im letzten Jahr lag das Team am Boden, spielte seine Heimspiele auswärts und sollte schon umgesiedelt worden. Aus der Not machte das Management eine Tugend und gab der Jugend eine Chance. Wie ein Phoenix aus der Asche formte sich eine Mannschaft, die niemand der Experten auf dem Zettel hatte, und geht als Spitzenreiter der NFC Süd in den Dezember, noch vor Teams wie den Carolina Panthers und den Atlanta Falcons. Den größten Anteil am Erfolg trägt dabei Quarterback Drew Brees, der die NFL mit 3500 erpassten Yards anführt.

Gegen San Francisco treffen die Saints auf einen Gegner, der vor allem auf sein Laufspiel setzt. Running Back Frank Gore hatte bei der Niederlage gegen St. Louis sein drittes Spiel in Folge mit mehr als 100 erlaufenen Yards. Die Tatsache, dass das Spiel trotzdem verloren ging, lag vor allem an einem schwachen letzten Viertel der 49ers, die erst einen langen Drive nur mit einem Field Goal abschlossen und sich dann 27 Sekunden vor Schluss noch einen Touchdown der Rams einhandelten. Somit stehen gegen New Orleans für die Männer von der Westküste ihre Playoff-Hoffnungen auf dem Spiel. Mit sieben Niederlagen dürfte es wohl selbst in der ausgeglichenen NFC nicht für eine Wild Card reichen.

101-Tipp: Die 49ers steigern sich von Spiel zu Spiel und können sicherlich in der NFL für einige gehörige Playoff-Überraschungen sorgen – leider aber erst in der nächsten Saison. Momentan ist New Orleans bereits einen Schritt weiter und sieg knapp im Superdome. Sieg Saints

Tennessee Titans (4-7) – Indianapolis Colts (10-1)

Emotional befindet sich ganz die Tennesse auf dem Höhepunkt ihrer Saison. Nach Überraschungssiegen gegen Philadelphia und die New York Giants strotzen die Titans vor Selbstvertrauen. Vor allem Rookie Quarterback Vince Young, hauptverantwortlich für das Sensationscomeback gegen New York wirkt in den letzten Tag einige Zentimeter größer als sonst.

Zu keinem anderen Zeitpunkt hätte es diese Partie wohl in die Kategorie „Weitere Top-Begegnungen“ geschafft. Niemals hätte Tennessee gegen die Siegessammler aus Indianapolis auch nur den Hauch einer Chance gehabt. Doch nach den letzten beiden Wochen sind Peyton Manning und Co. gewarnt: Sag niemals nie!

101-Tipp: Für einen Titans-Sieg bräuchte es schlampige Fehler in Angriff und Verteidigung der Indianapolis Colts. Da diese äußerst selten vorkommen, endet Tennessees Siegeszug gegen Indianapolis. Sieg Colts

Green Bay Packers (4-7) - New York Jets (6-5)

Selbst die größten Jets-Fans hätten vor der Saison wohl voraussagen können, dass ihr junges Team im Dezember noch um die Playoffs mitspielt. Mit sechs Siegen und fünf Niederlagen haben die Jets sogar dieselbe Bilanz wie der große Metropolen-Bruder, die New York Giants.

In Green Bay freut man sich vor allem über das Wetter. Football-Schneeschlachten haben hier genau so Tradition wie Quarterback Veteran Brett Favre, der den weißen Belag nur selten als Verlierer verlässt. Einer dieser seltenen Fälle war allerdings das Montagsspiel der Vorwoche, als die Packers auf Schnee in Seattle mit 34-24 unterlagen.

101-Tipp: Gegen die angeschlagene Packers-Verteidigung führt Jets Quarterback Chad Pennington sein Team zum Sieg und hält die „kleinen“ New Yorker auf Playoff-Kurs. Sieg Jets

Die restlichen Spiele

St. Louis Rams (5-6) - Arizona Cardinals (2-9)

Die Cardinals kehren in ihre alte Heimat zurück. Vor ihrem Umzug nach Arizona im Jahr 1988 spielte das Team 28 Spielzeiten lang in St. Louis. Gastgeschenke an ihre alten Fans will die Mannschaft von Rookie Quarterback Matt Leinart allerdings nicht verteilen. Um mit einem Sieg die Playoff-Hoffnungen der Rams zu zerstören braucht Arizona eine Wiederholung von Leinarts Leistung der Vorwoche - der Spielmacher passte gegen Detroit für 405 Yards. Hinzu kamen Touchdownläufe über das gesamte Feld von JJ. Arrington nach dem Kickoff und Adrian Wilson nach einem Fumble, die Rams sollten also gewarnt sein.

St. Louis durchbrach letzte Woche eine Serie von fünf Niederlagen mit einem Heimsieg gegen San Francisco. Der Schlüssel zum Erfolg war die Wiedergeburt ihres Laufspiels in Form von Running Back Steven Jackson, der 121 erlaufenen Yards und 71 weiteren auf dem Passweg sein Team anführte.

101-Tipp: Mit einem starken Laufspiel im Rücken findet St. Louis Quarterback Marc Bulger auch seinen starken Wurfarm wieder. Sieg Rams

Washington Redskins (4-7) – Atlanta Falcons (5-6)

Vier Niederlagen in Folge waren zu viel für Atlantas Quarterback Michael Vick. Nach der 31-13 Klatsche im Heimspiel gegen New Orleans „bedankte“ sich Vick bei seinen Fans für ihr Kommen mit einer obszönen Geste. Auch wenn er sich auf der anschließenden Pressekonferenz entschuldigte, Vergebung findet der Star der Falken wohl nur in Amerikas Hauptstadt. Im Aufeinandertreffen mit den Washington Redskins kann sich Atlantas Saison entscheiden. Mit einer Niederlage könnten hier alle Playoff-Hoffnungen begraben werden.

In der Vorwoche waren Vick & Co noch Fans der Redskins, als diese Divisions-Rivalen Carolina überraschend eine bittere 17-13 Niederlage zufügten.

101-Tipp: Aufgrund der schwachen Laufverteidigung der Redskins erkämpft sich Atlanta einen knappen Arbeitssieg. Sieg Falcons

New England Patriots (8-3) – Detroit Lions (2-9)

Zum wohl einseitigsten Spiel des Wochenendes reist Detroit nach New England. Die Lions werden 2006 wohl als eine weitere „Saison der guten Ansätze “ verbuchen müssen. Seit der Jahrtausendwende erlebte das Team keine Spielzeit mit weniger als zehn Niederlagen und sollte kein absolutes Football-Wunder geschehen, bleibt es auch dabei.

New England hat sich hingegen still und heimlich zum heißen Anwärter auf die Meisterschaft gemausert. Der Super Bowl Champion von 2001, 2003 und 2004 grüßt souverän von der Tabellenspitze der AFC Ost und schlug in der Vorwoche sogar die Defensiv-Giganten aus Chicago.

101-Tipp: Ob Lauf oder Pass, Angriff oder Verteidigung – Detroit ist New England auf keiner Position gewachsen. Wenn alles nach Plan läuft, kann Trainer Bill Belichik seine Stars im letzten Viertel schonen. Sieg Patrios

Cleveland Browns (3-8) – Kansas City (7-4)

Für ihren Sieg in der Vorwoche gegen Divisionsrivalen Denver konnten sich die Chiefs vor allem bei Running Back Larry Johnson bedanken. Mit 157 Yards nahm er die gegnerische Verteidigung im Alleingang auseinander. Gegen Cleveland hat „LJ“ sich nicht weniger vorgenommen. „Es ist eine Sache, so eine Leistung zu Hause zu bringen,“ meinte er. „ Nun müssen wir das auswärts bestätigen.“

Gegen die schwache Laufverteidigung der Browns sollte ihm das nicht all zu schwer fallen. Die lassen im Schnitt 133,5 Yards zu und hatten es erst einmal mit einem Running Back vom Kaliber Johnson zu tun. LaDainian Tomlinson erlief bei San Diegos 32-25 Sieg172 Yards und drei Touchdowns.

101-Tipp: Mit weniger als acht oder neun Verteidigern werden die Browns Johnson nicht stoppen können. Und selbst dann fallen sie Trent Greens Wurfarm zum Opfer. Sieg Chiefs

Pittsburgh Steelers (4-7) – Tampa Bay Buccaneers (3-8)

„Wir waren einfach nicht voll da. Es ist unser größtes Spiel des Jahres und wir legen nichts als faule Eier,“ beschreibt Wide Receiver Hines Ward die Leistung der Steelers in der Vorwoche in Baltimore. Der amtierende Super Bowl Champion ging gegen die Ravens mit 27-0 unter. In den letzten fünf Spielen geht es den Steelers nun nur noch darum, sich nicht vollends zu blamieren und ihrem Coach Bill Cowher, der Pittsburgh wohl nach der Saison verlässt, einen würdigen Abschied zu bereiten. „Von jetzt an geht es nur noch um den Stolz,“ beschreibt Guard Kendall Simmons.

In Tampa Bay sieht es nicht anders aus. Die Verletzungen von Defensive End Simeon Rice und Quarterback Chris Simms verwährten den Buccaneers schon frühzeitig alle Playoff-Hoffnungen. Und so hört man aus Florida dieselben Durchhalte-Parolen wie aus Pittsburgh. Running Back Cadillac Williams plant für den Rest der Saison: „Wir müssen einfach positiv denken und weiterkämpfen.“

101-Tipp: Die Steelers sind Tampa Bay auf jeder Position überlegen. Auch ohne die verletzten Troy Polamalu und Ward gewinnt Pittsburgh wenn Quarterback Ben Roethlisberger seine Fehlerquote minimiert. Sieg Steelers

Oakland Raiders (2-9) – Houston Texans (3-8)

Bei Oaklands Spielen sind mittlerweile die verrückt gekleideten Fans die Hauptattraktion. Die Leistung der Raiders auf dem Feld sind nicht weniger gruselig und nicht einmal nett anzuschauen.

Vor allem in der Offensive hapert es und somit gingen die letzten vier Spiele verloren. Das Management zog die Konsequenzen und holte sich mit John Shoop einen neuen Offensiv-Koordinator ins Boot. Er erhält seine erste Chance gegen die Houston Texans, ein Team, das mit Oaklands schlechtem Football-Niveau durchaus Schritt halten kann.

101-Tipp: Wenn Oaklands durchaus akzeptable Laufverteidigung Houstons Running Back Wali Lundy stoppen kann, sollte Shoop in der Lage sein, in seinem ersten Raiders-Spiel der Offensive neuen Geist einzuhauchen. Sieg Oakland

Max Zänker

 
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