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NFL: Recap: Woche 13
veröffentlicht am 06.Dez.2006 @ 18:13:59 von MEB

NFL News New York Giants – Dallas Cowboys 20-23
Giants verlieren Spiel, Respekt, New York

Das Duell mit ihren Erzrivalen aus Texas war für die Giants mehr als nur ein Spiel. Es war die perfekte Chance zur Wiedergutmachung nach der Schmach von Tennessee, als New York nach einer 21-Punkte Führung noch gegen die Titans verlor. Es war die Gelegenheit, ihren enttäuschten Fans und der aufgebrachten lokalen Presse zu beweisen, dass noch Leben in den blauen Trikots steckt.

Die Chance ist vertan und nun fordern die Medien die Absetzung von Coach Tom Coughlin, Quarterback Eli Manning und eigentlich der gesamten Mannschaft. Mit der Niederlage gegen die Cowboys haben die Giants die Vorherrschung in ihrer Heimat verloren. New York trägt grün – aus dem Schatten der Giganten treten in den letzten Jahren meist belächelten Jets. Mit ihrem Kantersieg bei den Green Bay Packers zieht der ehemals kleine Bruder an mit einer Bilanz von sieben Siegen und fünf Niederlagen an den Giants (6-6) vorbei und steuert die Playoffs an. Die Jets sind Gesprächsthema Nummer Eins im Big Apple – wenn die Fans nicht gerade über die Giants lachen.

Die Dallas Cowboys scheinen momentan hingegen alles richtig zu machen. Trainer Bill Parcell ersetzte vor Wochen Quarterback Drew Bledsoe mit Rookie Tony Romo und besitzt in diesem den laut Statistik besten Spielmacher der Liga. Anschließend feuerte Parcell den frisch gekauften Kicker Mike Vanderjagt und verpflichtete Martin Gramatica. Das aufgrund von Vanderjagts hohen Gehalts riskante Manöver zahlte sich gegen New York aus. Gramatica verwandelte eine Sekunde vor Spielende ein Field Goal aus 46 Yards Entfernung zum Cowboys.

In New York prügeln die Experten nun weiter auf die Giants ein, in Dallas sprechen sie bereits vom Super Bowl.

Denver Broncos – Seattle Seahawks 20-23
Denver tritt trotz Wechsel auf der Stelle

Die beiden Niederlagen gegen die Divisionsrivalen aus San Diego und Kansas City waren zu viel für Denvers Quarterback Jake Plummer. Der von den Fans als „Big Mistake Jake“ verspottete Spielmacher verlor seinen Job an NFL-Neuling Jay Cutler.

Doch auch das stoppte den Fall der Broncos nicht, die vor drei Wochen noch die AFC West anführten und nun um einen Platz in den Playoffs bangen müssen. Dabei sah zur Halbzeit noch so aus, als könnte Cutler Denvers Krise beenden. Er warf seinen ersten Touchdownpass zu Receiver Stephen Alexander und nach einem weiteren Field Goal führten die Broncos mit 10-0.

Dann aber fingen die Seahawks einen von Cutlers Pässen ab und trugen den Ball bis in die gegnerische Endzone zurück. In einer ausgeglichenen Partie sah Seattle nach einem weiteren Toudchdown durch Shaun Alexander und zwei verwandelten Field Goals schon wie der sichere Sieger aus, doch Broncos Receiver Brandon Marschall hatte etwas dagegen. Nach einem kurzen Pass konnten ihn vier Verteidiger nicht stoppen. Mit schierem Willen brach er Tackle um Tackle und lief 71 Yards bis zum Touchdown. Zwei Minuten vor Spielende stand es 20-20.

Doch diese zwei Minuten genügten Seahawks Quarterback Matt Hasselbeck um seinem Kicker Josh Brown aus 50 Yards die Chance zum dritten Field Goal zu geben. Brown kam, traf und siegte und stürzte damit Denver vor den eigenen Fans noch tiefer in die Krise.

Tennessee Titans – Indianapolis Colts 20-17
Tennesse schafft den Überraschungs-Hattrick

Von den Comebackkünsten der Tennessee Titans können die Philadelphia Eagles und vor allem die New York Giants ein Lied singen. Diesen Song hatte man in Indianapolis aber wohl noch nicht gehört, denn die Colts verspielten gegen den krassen Außenseiter einen 14-0 Vorsprung und verpassten ihre vorzeitige Qualifikation für die Playoffs.

Held des Tages war Titans-Kicker Rob Bironas, der sieben Sekunden vor Spielende aus 60 Yards ein Field Goal versenkte, das seinem Team den knappen Sieg einbrachte. Er ist erst der sechste Spieler in der Geschichte der NFL, dem ein Kunstschuss aus dieser Entfernung gelang.

„Wir sind selbst dran Schuld“, erklärte Colts Trainer Tony Dungy. „“Schließlich haben wir uns in die Position gebracht, in der uns ein einziges Field Goal schlagen konnte.“

Dorthin geriet Indianapolis auch aufgrund eines überragenden Titans-Quarterbacks. Rookie Vince Young nahm in den entscheidenden Third-Down Situationen Herz und Beine in die Hand, erlief insgesamt 78 Yards und warf zwei Touchdown-Pässe.

An der Situation der Titans ändert der Sieg nicht viel, mit fünf Siegen und sieben Niederlagen sind die Playoffs weiterhin außer Reichweite. Trotzdem fühlt sich das Team nach den letzten drei Spieltagen wie ein Super Bowl-Sieger. „Im Moment sind hier alle total verrückt vor Freude“, beschrieb Punter Craig Hentrich nach dem Spiel. „Erst haben wir gespielt wie das schlechteste Team der Liga und plötzlich schlagen wir die Besten!“

Die Colts wollen sich den Divisonssieg im zweiten Versuch nächste Woche mit einem Sieg gegen AFC Süd-Rivalen Jacksonville sichern. Gleichzeitig braucht Indianapolis jeden Erfolg im Kampf um Platz Eins der AFC Konferenz, der das Heimrecht in allen Playoff-Spielen bis zum Super-Bowl garantiert. Hier haben die San Diego Chargers mit ihnen gleichgezogen, die genau wie die Colts zehn Siege und nur zwei Niederlagen auf dem Konto haben.

Nach dem Tennessee-Debakel wird der Dezember für Peyton Manning und Co. spannender als sie es sich erhofft hatten.

New England Patriots – Detroit Lions 28-21
Niederlage trotz Löwenherz

Im Vorfeld hatten die NFL-Experten den Lions geraten, die Reisekosten nach New England könne man sich auch sparen und den Sieg mit der Post nach Foxborough schicken.

Doch als Kicker Jason Hanson 13 Minuten vor Spielende ein Field Goal verwandelte, blickten alle verwundert auf die Anzeigetafel. Dort stand es Weiß auf Blau: New England 13 – Detroit 21. Doch gegen einen dreimaligen Super Bowl-Champion sind 13 Minuten zu viel und acht Punkte Vorsprung zu wenig – vor allem wenn man mit dem Ball so umgeht wie die Lions gegen Ende der Partie.

Bei den letzten drei Ballbesitzen der Außenseiter landete das Leder in den Händen der Patriots und deren Running Back Corey Dillon verhinderte mit seinen Touchdowns Nummer Zwei und Drei, dass eine ganze Nation über New England lacht. Zufrieden waren die Patriots trotz ihrer Bilanz von neun Siegen und drei Niederlagen nach Spielende nicht. „Das war peinlich und frustrierend, aber ein Sieg ist ein Sieg“, fasste Fullback Heath Evans passend zusammen.

Buffalo Bills - San Diego Chargers 21-24
Auf dem Weg zur Nummer Eins

Mit dem knappen Sieg im verschneiten Buffalo verlängert San Diego seine Siegesserie auf sechs Spiele und präsentieren sich bestens gewappnet für die bevorstehenden Heimspiele gegen die Divisionsrivalen aus Denver und Kansas City. Doch neben Platz Eins in der AFC West visieren die Chargers nach der Colts-Niederlage noch höhere Ziele an. Mit zehn Siegen und nur zwei Niederlagen zieht das Team von Trainer Marty Schottenheimer mit Indianapolis als bestes AFC Team gleich. Dem Gewinner der Konferenz winkt das Heimrecht in den Playoffs.

Deshalb richtete Running Back LaDainian Tomlinson seine Aufmerksamkeit in der Pressekonferenz auch auf die Colts-Niederlage und nicht auf das eigene Spiel. Statt über seine zwei Touchdowns, seine 178 erlaufenen oder das Herzschlagfinale gegen Buffalo, in dem die Chargers das Spiel fast noch verloren hätten, dankte er Tennessee für deren Überraschungserfolg. In San Diego denkt man eben momentan nur noch positiv.

Chicago Bears – Minnesota Vikings 23-13
Bären schwach und trotzdem in den Playoffs

Wer die US-Berichterstattung über die Chicago Bears verfolgt, käme nicht auf die Idee, dass sich die Mannschaft gerade als erstes NFL-Team ihre Divisonsmeisterschaft und somit die Playoff-Teilnahme gesichert hat. Trotz der besten NFL-Bilanz mit zehn Siegen und zwei Niederlagen steht in Chicago Quarterback Rex Grossman im Kreuzfeuer der Kritik.

Grund dafür ist seine schwache Leistung gegen den Erzrivalen aus Minnesota. Nur sechs seiner 19 Pässe fanden eine Abnehmer in den eigenen Reihen, drei Mal landete der Ball beim Gegner und unter dem Strich sprangen nur 34 Yards bei seinen Würfen für die Bears heraus. Genauso nervös wie auf dem Feld präsentierte sich Chicagos Spielmacher auch auf der anschließenden Pressekonferenz. „Auf dem Feld denke ich einfach zu viel nach. Ich sollte wohl nicht so viel über die Verteidigung grübeln, sondern einfach Football spielen,“ stammelte er in die Mikrofone. „Das ist aber leichter gesagt als getan.“

Dass seine Fehler den Bears gegen die Vikings nicht zum Verhängnis wurden, verdankt Grossman vor allem der überragenden Leistung von Verteidigung und Special Teams. Zu Beginn des zweiten Quarters trug Rookie Devin Hester seinen dritten Punt der Saison über 45 Yards bis in die gegnerische Endzone. Dasselbe tat auch Ricky Manning mit einem abgefangenen Pass, bevor Cedric Benson mit einem Touchdown-Lauf von 24 Yards alles klar machte.

Philadelphia Eagles – Carolina Panthers 27-24
Garcia nutzt die vierte Chance

Zu seinen Zeiten in San Francisco war Quarterback Jeff Garcia ein Held. In Cleveland und Detroit war er eine Enttäuschung. In Philadelphia war er vergessen. Doch das änderte sich schlagartig, als Donovan McNabb, der etablierte Spielmacher der Eagles sich gegen die Tennessee Titans verletzte und für den Rest der Saison ausfällt. Plötzlich ist Garcia zurück und gegen die Panthers zeigte er es im Montagabend Spiel den versammelten NFL-Fans vor den Fernsehbildschirmen.

Er passte für über 300 Yards, drei Mal davon in die Endzone und führte sein Team zum Sieg über Carolina. „Es ist schon eine Weile her, dass sich unser Spiel so gut angefühlt hat“, gab der 36-Jährige erleichtert zu. „Wir haben nie aufgegeben und um jeden Zentimeter gekämpft.“ Neben dem gut aufgelegten Quarterback Veteranen war es vor allem die Passverteidigung der Eagles, die das Spiel entschied. Brian Dawkins und Lito Sheppard fingen bei Carolinas letzen beiden Ballbesitzen Pässe von Panthers Quarterback Jake Delhomme ab.

Dawkins Interception bereitete das Fieldgoal zum 27-24 vor, Johnsons Balleroberung beendete die Partie. In einer ausgeglichenen AFC-Konferenz können sich beide Teams mit ihrer Bilanz von sechs Siegen und sechs Niederlagen noch berechtigte Hoffnungen auf die Playoffs machen.

New Orleans Saints – San Francisco 49ers 34-10
Reggie Bush ist angekommen

Sie ließ lange auf sich warten, aber am Sonntag ist die große Reggie-Magie-Show in New Orleans angekommen. Der aus Los Angeles gedraftete Rookie zeigte im Spiel gegen San Francisco zum ersten Mal sein volles Repertoire. Vier Touchdowns erzielten die Saints gegen die 49ers – alle gingen auf das Konto das jungen Mannes mit der goldenen Nummer 25 auf dem Rücken. „Das war das Spiel, auf das ich gewartet hatte,“ grinste Bush nach dem Abpfiff glücklich in die Mikrofone der versammelten Presse. „Endlich ist es da!“

Es war einer jener Tage, an dem für den jungen Running Back alles passte. Er übersprang, überrannte und überforderte alle Verteidiger, die sich ihm in den Weg stellten und hatte anschließend insgesamt 168 Yards zu Buche stehen. An diesem Sonntag wollten ihn die gesamten Saints wohl heilig sprechen lassen.

Während San Francisco mit dem verlorenen Spiel und einer Bilanz von fünf Siegen und sieben Niederlagen seine Playoff-Hoffnungen begraben kann, thront New Orleans weiterhin souverän an der Spitze der NFC Süd und hat sogar Platz Zwei in gesamten NFC Konferenz erobert. Nach dem momentanen Stand hätten Bush und Co. somit ein Freilos in der ersten KO Runde und Heimrecht für die Divisionsmeisterschaft – auch dank Reggie, dem wohl beliebtesten Bush der USA.

Green Bay Packers – New York Jets 10-38
Jets auf Kurs, Favre am Boden

In seinen 15 Jahren im Dienst der Green Bay Packers hat man Brett Favre selten so enttäuscht zur Presse sprechen sehen. „Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll“, sprach der Quarterback-Veteran nach der 10-38 Heimniederlage traurig in die Mikrofone. „Zur Halbzeit mit 31-0 zurückzuliegen, das ist einfach nur peinlich.“

Nach dem Winter-Debakel gegen die New York Jets kamen dem 37-Jährigen sogar Zweifel an seiner NFL-Tauglichkeit. „Ich bin diese Saison noch einmal zurückgekommen, um vor allem hier in Lambeau Field Spiele zu gewinnen. Momentan frage ich mich, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe.“

In New York fragen sich die Fans hingegen, ob die beiden Teams der Stadt nicht vielleicht die Trikots getauscht haben. Während die Giants immer tiefer in eine Krise taumeln, die sie die Teilnahme an den Playoffs kosten könnte, spielen die Jets groß auf. Der Sieg in Green Bay war bereits der vierte der Saison auf fremdem Platz und mit ihrer Bilanz von 7-5 sind es die Männer in Grün statt den Giganten in Blau, die die besten Aussichten haben, New York im Januar in den Playoffs zu vertreten.

Cleveland Browns – Kansas City Chiefs 31-28
Forest Gump schockt die Chiefs

Bei seinem ersten Einsatz als NFL-Quarterback musste Derek Anderson in die großen Fußstapfen von Charlie Frye treten. Kein Problem für den 23-Jährigen, der seit seinem 17. Lebensjahr mit der Schuhgröße 53 gesegnet ist. Anderson warf in den letzten neun Minuten des Spiels zwei Touchdown-Pässe zu Wide Receiver Steve Heiden und rettete die Brown somit in die Verlängerung.

Dort nahm der Zwei-Meter-Mann dann sein Herz und seine gigantischen Füße in die Hand und sprintete los. Er brach einen Tackle und konnte von der Chiefs-Verteidigung erst an deren 12-Yard-Linie gestoppt werden, von wo aus Kicker Phil Dawson das Spiel entscheidende Field Goal versenkte. Auf Andersons Laufkünste angesprochen, lachte Browns Receiver Joe Jurevicius: „Das sah aus wie Forest Gump!“

Kansas City war nach Spielende gar nicht zum Lachen zu Mute. Im Rennen um eine der beiden begehrten AFC Wildcards, die zur Teilnahme an den Playoffs berechtigen, verlieren die Chiefs bedeutend an Boden. Mit ihrer Bilanz von sieben Siegen und fünf Niederlagen liegen sie gleichauf mit Cincinnati, den Jets, Jacksonville und Denver. Das Restprogramm meint es ebenfalls nicht gut mit dem Team von Running Back Larry Johnson. Die Chiefs müssen noch gegen Baltimore, San Diego, Oakland und die Jaguars antreten. Im kalten Kansas City stellt man sich auf einen heißen Dezember ein.

Miami Dolphins – Jacksonville Jaguars 10-24

Miami begräbt alle Playoff-Hoffnungen

Im Florida-Duell entführte Jacksonville einen extrem wichtigen Sieg aus Miami. Nach ihrer überraschenden Niederlage gegen bei den Buffalo Bills melden sich die Jaguars mit einer Bilanz von sieben Siegen und fünf Niederlagen zurück im Playoff-Rennen. Die Dolphins-Fans hingegen verließen deprimiert das Stadion. Zum fünften Mal in Folge verpasst ihr Team dieses Jahr die Playoffs.

Grund dafür war im Spiel gegen Jacksonville vor allem das verletzungsbedingte Fehlen von Running Back Ronnie Brown. Sein Ersatz Sammy Morris brachte es gerade einmal auf 47 erlaufene Yards. Auch in der Verteidigung haperte es bei Miami an allen Ecken und Enden.

Jaguars Quarterback David Garrard hatte gegen die Passverteidigung der Dolphins meist die passende Antwort parat und auch gegen den Lauf sah Miamis Defensive schlecht aus. Jacksonvilles Running Back Maurice Drew-Jones durchbrach bei seinem 32-Yard-Lauf bis zum Touchdown drei Tackle-Versuche und besiegelte somit siebeneinhalb Minuten vor Ende das Spiel und die Saison der Dolphins.

Washington Redskins - Atlanta Falcons 14-24
Atlanta hat das Siegen nicht verlernt

Vier Niederlagen in Folge hatten den Falken die Flügel gestutzt und nach dem ersten Viertel sah es noch so, als ob sie einfach nicht mehr fliegen könnten. Beim Stand von 14-0 für Washington gelang es Atlantas Quarterback Michael Vick nicht einmal, den Ball ein einziges Yard im vierten Versuch nach vorne zu bewegen.

Ihr dramatisches Comeback verdankten die Falcons dann nicht ihren Stars Vick und Running Back Warrick Dunn, sondern zwei Helden, die niemand auf dem Zettel hatte. Verteidiger Chauncey Davis und Ersatz Running Back Jerious Norwood drehten das Spiel und verbesserten Atlantas Bilanz auf sechs Siege und sechs Niederlagen. Davis trug seine erste NFL Interception bis tief in die gegnerische Endzone und bereitete so den Touchdown vor, der den Falcons im dritten Viertel die erste Führung der Partie bescherte.

Liga-Neuling Norwoood machte dann zwölf Minuten vor Spielende alles klar. Bei seinem 69 Yard-Lauf zum 24-14 ließ er die Redskins Verteidiger wie Slalom Stangen aussehen und feierte anschließend ausgiebig den ersten Touchdown seiner jungen Profi-Football Karriere.

St. Louis Rams - Arizona Cardinals 20-34
St. Louis verliert, Bulger explodiert

Rams Quarterback Marc Bulger kriegte sich nach der Heimniederlage gegen die Außenseiter aus Arizona gar nicht mehr ein vor Wut. „Ich weiß, dass wir ein paar Typen im Team haben, die sich um nichts scheren“, schimpfte er. „Da sitzen mehrere Spieler in unserer Umkleide, denen es egal ist, ob wir verlieren oder ob sie Fehler machen.“

Die Rams hatten in der Vorwoche mit einem Sieg gegen San Francisco eine schwarze Serie von fünf Niederlagen beendet, ihre Fehler in Angriff und Verteidigung hatten sie jedoch nicht abgestellt. „Ich zeige auf niemandem mit dem Finger, denn ich habe ganz bestimmt auch nicht perfekt gespielt“, zürnte Bulger. „Was mich aber extrem ärgert, ist, dass gewissen Leuten das Spiel einfach egal ist.“

Ein entscheidender Faktor waren insgesamt zehn Fouls der Rams-Verteidigung, die jede Bemühung zu Nichte machte. Hinzu kamen Mängel in der Laufverteidigung, die Cardinals Running Back Edgerrin James 115 Yards und seinem Kollegen Marcel Shipp drei Touchdowns erlaubten. Bulger wusste genau, warum er sich von der harten Teamkritik nicht ausnahm. Drei seiner Pässe landeten beim Gegner. Es rummst gewaltig bei den Rams...

Pittsburgh Steelers – Tampa Bay Buccaneers 20-3
Stellers siegen im Fehler-Festival

Im Duell der beiden größten Enttäuschungen der Liga gewann das Team, das die wenigsten Fehler machte. Die Steelers profitierten bei ihrem 20-3 Erfolg nicht von einer überragenden Leistung der eigenen Spieler, sondern von einem rabenschwarzen Tag der Buccaneers Offensive.

Drei Pässe von Tampa Bays Quarterback Bruce Bradcowski landeten in Händen der Steelers, die gesamte Offensive erlief gerade einmal über 100 Yards und die einzigen Punkte erzielten die Buccaneers mit Ablauf der Spielzeit.

Für beide Teams ging es um nichts anderes mehr als die Ehre, die Playoffs sind sowohl für die Piraten aus Florida, als auch für den amtierenden Super Bowl Champion aus Pittsburgh außer Reichweite.

Oakland Raiders – Houston Texans 14-23
Houston siegt trotz negativer Passbilanz

Wenn sich in der 13. Ligawoche zwei Teams treffen, die zusammen gerade einmal fünf Siege aufweisen können, erwarten die Fans nicht viel. Doch das, was Oakland und Houston am vergangen Sonntag „zum Besten“ gaben, unterbot selbst die kleinsten Hoffnungen.

Texans Quarterback David Carr musste sich für den Sieg fast entschuldigen. Seine Pässe brachten das Team kein Stück vorwärts, sondern insgesamt fünf Yards Raumverlust ein. Zwar brachte es Carr auf 32 Yards Raumgewinn, wurde aber auch fünf Mal gesackt, was die Texans um 37 Yards zurückwarf. Auf den Sieg angesprochen, sagte er: „Das ist das komischste Gefühl, das ich jemals in einem Football-Spiel hatte.“

Für den Sieg kann sich Carr bei den Raiders bedanken. Die verloren fünf Mal den Ball, trafen kein einziges von drei Field Goal-Versuchen und sahen ihren Quarterback fünf Mal am Boden. So hatten sich die Fans das Debüt von ihrem neuen Offensiv-Trainer John Shoop nicht vorgestellt.

Max Zänker

 
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