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NFL: Super Bowl XLI Review
veröffentlicht am 06.Feb.2007 @ 15:35:48 von MEB

NFL News Manning kein Marino – Colts gewinnen Super Bowl XLI 29-17
Als er am Ziel seiner Träume angekommen war, konnte Peyton Manning sein Glück kaum fassen. Wie in traumhafter Routine nahm er im strömenden Regen von Miami die Vince-Lombardi-Trophäe des Super Bowl Siegers entgegen und bedankte sich artig bei Trainern und Mitspielern. Die Last, die dem 30-Jährigen nach dem 29-17 Sieg über die Chicago Bears von den Schultern fiel, konnten die Milliarden Fans vor den Fernsehern fast noch in ihrem Wohnzimmer spüren.

Manning besiegt den Playoff-Fluch
Peyton Manning gilt schon seit Jahren als bester Quarterback der NFL – in der regulären Saison. In den Playoffs schienen sich die Football Geister gegen den Leader der Indianapolis Colts verschworen zu haben. Jahr um Jahr ging den Männern mit dem Hufeisen-Helm wenn es darauf ankam die Puste aus. Manning wurde in einem Atemzug mit Dan Marino genannt, dem wohl besten NFL Quarterback aller Zeiten ohne Meisterschaftsring. Ausgerechnet in Marinos Wohnzimmer, dem Dolphins Stadium, distanzierte sich Manning vom ehemaligen Miami-Quarterback mit einem Super Bowl-Sieg.

Ein Flitzer schreibt Geschichte
Dabei hatte die Partie für Indianapolis mit einem Paukenschlag in die Magengegend begonnen. Der Kickoff der Colts landete in den Armen von Devin Hester, dem meist gefürchteten Kick-Returner der NFL. Wie ein Hase schlug Hester Haken um Haken, vernaschte die gesamte gegnerische Abwehr und hatte plötzlich freien Weg in die Endzone. Zwölf Sekunden nach Spielbeginn stand es bereits 7-0 für die Bears dank des historischen Laufs des jungen NFL-Rookies. Sein Kickoff Return über 92 Yards zum Touchdown war der Erste in der Geschichte des Super Bowls.

MVPs: Petrus und Peyton
Für die Entscheidung sorgte jedoch ein anderes Novum in der Geschichte des NFL-Finales. Noch nie zuvor hatte es beim Super Bowl geregnet, doch in Miami schienen der Wettergott die Erinnerung an 40 trockene Endspiele mit einem Mal wegspülen zu wollen. Es schüttete im sonnenverwöhnten Florida wie aus Kübeln und der nasse Ball stellte die Fingerfertigkeit der Spieler auf eine harte Probe.

Vor dem Spiel hatte Bears Coach Lovie Smith noch prophezeit, das Wetter würde keinem der beiden Teams Probleme bereiten. Nach dem ersten Viertel dürfte er seine Meinung jedoch bereits geändert haben. Fünf Mal flutschte die Pille den Spielern aus der Hand, vier Mal landete sie in den Händen der Gegner – und das alles in den ersten 15 Minuten!

Super Bowl XLI wurde dadurch entschieden, dass das Wetter den Colts weniger zu schaffen machte als den Bears. Chicagos fünf Ballverluste (drei Fumbles und zwei Interceptions), sowie zahlreiche Probleme beim Snap – der Spieleröffnung - waren zu viel für einen Super Bowl Sieger.

Bei Indianapolis machte die solide Mannschaftsleistung den Unterschied aus. Die Wahl von Peyton Manning zum MVP, dem Spieler des Tages, war wohl eher die Ehrung seiner hervorragenden Saison als die Belohnung für seine Leistung im Super Bowl. Mittelmäßige 247 Yards, 25 erfolgreiche Pässe bei 38 Versuchen, ein Touchdown und eine Interception reichten dem Colts-Quarterback zum Sieg.

Die Antwort aus dem Nichts
Mannings einziger Touchdown-Pass war allerdings spektakulär. Ein Verteidiger der Bears hatte ihn bereits bei der Hüfte gepackt und riss ihn zu Boden, als Manning den Ball verzweifelt in den regnerischen Himmel von Miami feuerte. 53 Yards später landete der Football in den Armen des freistehenden Colts-Receiver Reggie Wayne, der Chicagos Endzone ohne jede Spur von einem Gegenspieler erreichte. Beim Extrapunkt-Versuch glitt der Ball den Colts jedoch aus den Händen und nachdem Bears-Quarterback Rex Grossmann seinen Receiver Muhsin Muhammad in der Endzone fand, stand es zu Beginn des zweiten Viertels 14-6 für die Chicago Bears.

Dynamisches Colts Duo überrennt Bears
Anschließend waren es vor allem Indianapolis Running Backs, die den Bears Kopfschmerzen bereiteten und das Spiel drehten. Zusammen erliefen Dominic Rhodes und Joseph Addai 190 Yards bei 40 Versuchen. Allerdings schafften es die beiden nur ein einziges Mal in die Endzone, drei Mal mussten sich die Colts mit Field Goals durch Adam Vinatieri zufrieden geben. Zu Beginn des letzten Viertels führten Manning & Co. somit lediglich mit 17-22, nachdem die Bears mit einem Field Goal ihrerseits herangekommen waren.

Grossmann versagen die Nerven
Alles was die Bears somit für die erneute Führung brauchte, war ein einziger Touchdown. Ganz Chicago legte seine Hoffnungen in die Hände ihres 26-jährigen Quarterbacks, Rex Grossmann. Dessen NFL-Saison war eine Achterbahn-Fahrt und nichts für schwache Nerven. Mal spielte er brillant und fehlerfrei, dann wieder nervös und mit ungenauem Wurfarm. Zur Super Bowl-Party erschien zum Entsetzen aller Bears der Grossmann mit den flatternden Nerven.

Als die Bears den Ausgang des Super Bowl auf seine Schultern, wirkte er ängstlich und zitterig – die Folge: zwei seiner Pässe landeten in den Armen des Gegners. Eine dieser Interceptions trug Colts-Verteidiger Kelvin Hayden über 56 Yards bis in Chicagos Endzone zurück und sorgte für den Endstand von 29-17.

Erstes Titel für Indianapolis, zweiter für die Colts
Zwölf Minuten später war für alle Colts-Fans eine 36-jährige Durststrecke beendet. 1971 gewannen der Verein zum letzten Mal den Super Bowl, damals noch als Baltimore Colts. Erst 1984 siedelte der Klub nach Indiana um.

Eine logische Premiere
Dass der Super Bowl 41 zum ersten Mal in der NFL Geschichte von einem farbigen Trainer gewonnen würde, war bereits vor dem Kickoff klar. Mit Tony Dungy und Lovie Smith standen sich zwei befreundete afro-amerikanische Coaches gegenüber.

Als Dungy die Vince-Lombardi Trophäe nach dem Spiel in Empfang nahm, widmete er seinen Sieg den farbigen Trainern, denen der Super Bowl bisher verwährt blieb. „Ich weiß, dass viele große Trainer dies erreicht hätten, wenn man ihnen die Chance gegeben hätte“, sagte Dungy. „Ich bin stolz, der Erste zu sein und die Coaches, die vor mir kamen, zu repräsentieren. Dies bedeutet unglaublich viel für dieses Land.“

Genau wie für die Menschen von Indianapolis, wo die Feierlichkeiten immer noch anhalten - in der Colts-Nation stehen die Uhren still.

Max Zänker

 
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