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Players Spotlight: Platon Braun, 19, WR Team Europe
veröffentlicht am 12.Feb.2002 @ 17:10:50 von MEB

Under the Helmet Als Platon Braun 1999 zu den Hamburg Young Huskies kam, wusste er nur, dass er Receiver werden will und er wusste, dass ein Receiver schnell laufen und Bälle fangen muss. Mehr nicht. Nur zwei Jahre später kam die Einladung zu den Tryouts der Jugend-Europaauswahl und schon Ende 2001 gehörte Platon zu den besten sechs jugendlichen Wide Receivern Europas. Er hatte den Sprung in den 36 Mann starken Kader des Teams Europe geschafft, das am Tag vor dem Superbowl XXXVI in New Orleans bei der Global Junior Championship VI antrat - und Bronze holte.

Auf die Frage was er am aufregendsten fand, kam die klare Antwort: "Alles!" Eines hat ihn auf der Reise nach Amerika aber doch besonders beeindruckt: der kurz geschnittene Rasen bei den Miami Hurricanes, eben wie eine Tischplatte. Dort fand das erste Training der Europaauswahl nach der Ankunft in Miami statt. "Da kann man Routen laufen, ohne über Unebenheiten zu stolpern und in Löchern umzuknicken. Toll." Danach ging es mit dem Bus weiter nach Orlando, wo das nächste Minicamp abgehalten wurde. Zwei intensive Trainingseinheiten standen auf dem Programm, bevor es via Atlanta endlich nach New Orleans ging. Für eine Woche waren die Spieler dort in Gastfamilien untergebracht.

Nach weiteren Trainingseinheiten ging es endlich los, das Vorrundenspiel gegen die US-Boys stand an. Team USA war eigentlich ein Louisiana All Star Team mit Spielern, die zum Teil bereits bei LSU oder Florida State unterschrieben hatten und ihre Collegekarriere in diesem Jahr beginnen werden. Sichtlich beeindruckt von dem Spiel gegen das Team USA berichtete Platon stolz, dass er vier Pässe gefangen hat für "nicht so viele Yards, vielleicht 40." Die Europäer waren durchaus in der Lage, das Laufspiel der Amerikaner zu stoppen, nur die Receiver waren einfach zu schnell. Insgesamt war das Team USA eine Nummer zu groß, obwohl Europas Headcoach Tony Allen überzeugt war, dass es nie eine bessere Europaauswahl gegeben hat.

Das zeigte sich dann auch im kleinen Finale gegen die Auswahl Japans. "Die waren nicht so groß, aber schnell", bemerkte Platon. Das Team Europe konnte sich mit einer starken Leistung die Bronzemedaille sichern. Es war der erste Sieg einer Europaauswahl seit Bestehen der Global Junior Championship, noch im Vorjahr verlor Europa gegen Japan. Platon erhielt während des gesamten Spiels kostenlosen Japanisch-Unterricht, denn der ihm gegenüber stehende Cornerback redete ständig auf japanisch auf ihn ein, aber ohne Erfolg. Platon hat kein Wort verstanden.

Und dass Platon überhaupt Football spielt, ist eher ein Zufall. Er hatte ein Buch gelesen über das Leben eines Footballteams, die Hauptfigur war ein Receiver. Das gefiel ihm und er beschloss, Receiver zu werden. 1999 trainierte er mit den Hamburg Junior Devils, die damals den Junior Bowl gewannen. Doch weil die Saison danach zu Ende war, sah er sich nach weiteren Spielmöglichkeiten in Hamburg um und landete bei den Hamburg Young Huskies. Von den Coaches gefragt, was er spielt, kam natürlich prompt die Antwort: "Receiver!"

Gleich im ersten Jahr, 2000, setzte Platon sich als No.1 Receiver durch, wurde aber auch als Safety eingesetzt. Was er denn lieber spielt, Offense oder Defense? "Hmm, weiß ich nicht. Wenn ich in der Defense einen Fehler mache, sag ich einfach, das habe ich nie trainiert. Wenn ich in der Offense Fehler mache, ist klar, habe ich schlecht gespielt. Die Erwartungshaltung ist eine andere." Doch meistens spielt er in der Offense gut. Bereits 2000 kam er in die Hamburg-Auswahl und trug im vierten Quarter des Finales gegen Hessen mit seinem sicheren Catch und anschießendem Lauf in die Endzone maßgeblich zum Sieg für HAMJAM bei. Auch 2001 war er beim Jugendländerturnier in Berlin wieder Topscorer der Hamburger. Gern hätte Platon in seiner jetzt beendeten Jugendzeit auch für die deutsche Nationalmannschaft gespielt, doch als er im letzten Jahr angesprochen wurde, gab es zwei Probleme: er ist Russe, kam vor vier Jahren aus Moskau, und er ist Jahrgang 1982. Die Einbürgerung wollte man innerhalb zwei Wochen für ihn regeln, aber das Alter machte ihm endgültig einen Strich durch die Rechnung.

Platons Traum für die Zukunft ist es, in der NFL Europe zu spielen und er wird versuchen, auf ein US-College zu kommen. "Die Coaches (der NFLE) kennen mich jetzt, das ist gut," sagt Platon, "sie werden mich diese Saison beobachten." Diese Saison wird er bei den Hamburg Wild Huskies in der 2. Bundesliga Nord spielen. Warum nicht in der GFL? "Es hat noch kein GFL-Team angefragt. Die sind noch nicht auf mich aufmerksam geworden. Und wahrscheinlich bekomme ich bei den Huskies auch mehr Spielzeit." Bisher haben es immerhin zwei Receiver aus der 2. Liga in die NFL Europe geschafft, aber Platon weiß: "Ich muss noch viel lernen und viel athletischer werden. Zwischen mir und den NFLE National Players liegen Welten." Wir wünschen Platon, dass er einen guten Quarterback, gute Coaches und viel Spielzeit bekommt, damit er Erfahrung sammeln und dazulernen kann. Das Talent hat er sicherlich.

Platons Dank für seine erfolgreiche Jugendzeit geht ganz besonders an seine Coaches Eric Salzinger, Sebastian Schulz, Jan Tiessen und Marico Gregersen. Sehr vermissen wird er das Team Europe, die Spieler, die Coaches, die gesamte Zeit mit dem Team haben ihn sehr beeindruckt und waren ein ganz besonderes Erlebnis.

 
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