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Die kanadischen Football-Regeln





Eine kurze Übersicht über die Unterschiede zwischen den amerikanischen und den kanadischen Football-Regeln.

Historiker verweisen auf Begegnungen zwischen der Harvard (Cambridge, Mass., USA) und der McGill Universität (Montreal, Quebec, Kanada) im Jahre 1874 als Nordamerikaner begannen, die Rugbyregeln zu verändern und so die Sportart Football zu kreieren. Seitdem hat sich dieser Sport rasant entwickelt, mit unterschiedlichen Regeln in den USA und Kanada. Während die amerikanische Version häufig das Laufspiel als Schlüssel zum Erfolg hervorhebt, favorisieren die kanadischen Regeln mehr das Passspiel.

Wenn man ein Spiel in Kanada besucht, fällt einem zuerst die Größe des Spielfeldes auf: es ist 10 Yards länger und 11 2/3 Yards breiter. Die Endzonen sind doppelt so tief, das heißt sie messen je 20 Yards statt 10 wie in den USA und Europa.

Obwohl das Feld größer ist, haben die Spieler nicht mehr Platz, denn in Kanada stehen 12 Spieler pro Team auf dem Feld statt 11. Normalerweise ist dies ein Wide Receiver für die Offense bzw. ein Defensive Back für die Defense.

Ein weiterer großer Unterschied ist, dass es in Kanada nur drei Versuche gibt, um ein neues First Down zu erreichen. Das heißt, es muss durchschnittlich mehr Raumgewinn pro Versuch erzielt werden, weshalb das Passspiel häufig bevorzugt wird. Das heißt allerdings nicht, dass es gar kein Laufspiel gibt.

Nach den amerikanischen Regeln, nach denen auch in Europa gespielt wird, stehen sich die Offensive Line und die Defensive Line sozusagen "Nase an Nase" an der Line of Scrimmage gegenüber bevor der Ball gesnapt wird. Anders in Kanada, dort besagen die Regeln, dass mindestens ein Yards zwischen den beiden Lines sein muss. Dieser zusätzliche Raum gibt den Offensive Linemen Bruchteile einer Sekunde mehr Zeit, um ihre Blocks zu setzen. In Amerika wird bei einem vierten Versuch und ein Yard zu gehen fast ausschließlich gepuntet, im Gegensatz dazu macht es dieses bisschen mehr Raum in Kanada einfacher, einen dritten Versuch und ein Yard zu gehen, erfolgreich in ein neues First Down zu verwandeln. Folglich sieht man in Kanada viel häufiger, dass dieser Versuch ausgespielt wird, um den Drive am Leben zu erhalten.

Beim kanadischen Football sind höhere Scores zu beobachten, was zum einen am Passspiel und der schnelleren Überbrückung des Feldes liegt, zum anderen gibt es aber auch mehr Möglichkeiten zu punkten. So bekommen Teams einen Punkt, wenn

a) ein verfehltes Fieldgoal oder ein Punt hinter der Endzone ins Aus geht,

b) ein gegnerischer Spieler einen Punt oder einen Fieldgoalversuch in der Endzone fängt, es aber nicht schafft, den Ball aus der Endzone auf das Spielfeld zu tragen,

c) ein gegnerischer Spieler den Ball in der Endzone fängt und aufs Knie geht. Anders gesagt, das Kicking Team kann einen Punkt machen, wenn es einen Touchback verursacht.

Es gibt weitere kleine Unterschiede zwischen den amerikanischen und den kanadischen Regeln, aber dies sind die wesentlichen. Das heißt nicht, der kanadische Football ist besser, aber beim Betrachten eines Spiels werden die Unterschiede deutlicher als es die Beschreibung hier vermuten lässt.

Für alle, die das Passspiel bevorzugen und für Spieler, die eher Schnelligkeit als Größe mitbringen, ist die kanadische Version vorteilhafter. Aber auch allen anderen Fans, die den Sport American Football lieben, wird die Canadian Football League (CFL) Spaß machen.

Jean-François Fournier









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Publiziert am: 2005-02-09 (5170 mal gelesen)

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